FP-Marchat: VP-NÖ - Mitorganisator der Blutorgie Nitschs ?

Dringender Klärungsbedarf bei Pröll und Prokop

St. Pölten, OTS – "Es stellt sich die Frage, inwieweit, die VP-NÖ die Blutorgie Nitschs unterstützt und dadurch die, von Landesrat Hans Jörg Schimanek vertretenen, Bürgerinteressen behindert hat, so der freiheitliche Klubobmann LAbg. Franz Marchat. Nach der Aussage von Rita Nitsch in einer Tageszeitung, Zit.:"Mit Unterstützung der NÖ Volkspartei gelang es aber, alle Genehmigungen für eine Vereinsveranstaltung zu bekommen.", bestünde nun dringender Klärungsbedarf von Seiten der selbsternannten Volksvertreter, so der Klubobmann.****

Einen Künstler zu fördern, in dessen Anleitung zu einem seiner Mysterienspiele nachzulesen ist "Die Leiche eines jährigen Mädchens wird wie gekreuzigt an die Wand genagelt. Ein Akteur tritt mit Füßen in die Gegend ihres Geschlechtsteiles des toten Kindes" oder "Ein 7jähriger Knabe wird gekreuzigt an die Wand genagelt. Sein Kopf wird mit quadratischen Steinen zerschlagen" sei mehr als bedenklich, so Marchat. "Mich würde interessieren, wie Pröll gedenkt, seine Unterstützung Nitschs und damit die Gutheißung der, zumindest theoretischen, Mißhandlung und Tötung von Kindern vor der Bevölkerung zu rechtfertigen."

Die Freiheitlichen distanzieren sich entschieden von dieser Art von Kunst und haben bereits eine Initiative gestartet, welche eine Änderung des Kulturförderungsgesetzes vorsieht:
Es sollen keine Künstler, die die Würde eines Menschen, aber auch von anderen Lebewesen verletzen, gefördert werden. Dies betrifft nicht nur eine unmittelbare Förderung, sondern auch eine indirekte Förderung, wie das Auftreten in, durch den Steuerzahler, geförderten Kunsteinrichtungen.
Künstler, die wegen Kindesmißbrauchs, Kindesmißhandlung, Drogenhandels, Drogenmißbrauchs oder wegen ähnlicher Delikte vorbestraft sind, sollen nicht von der öffentlichen Hand gefördert werden und sollen auch keine indirekte Förderung erhalten (Auftrittsverbot in vom Land geförderten Kunsteinrichtungen)
Es wird eine Kommission eingerichtet, die sich aus Künstlern und Kunstexperten, Vertretern der politischen Parteien, aber auch aus Bürgern z.B. Hausfrauen, Bauern usw. zusammensetzt, die entscheiden soll, welche Künstler unter diese Regelung fallen.

"Ich apelliere abermals an die Vernunft von ÖVP und SPÖ diesem schmutzigen Treiben in der Kulturszene ein Ende zu setzen und die freiheitliche Initiative zu unterstützen. Ein Volksbegehren wird deutlich zeigen, daß es den Niederösterreichern ein großes Anliegen ist, der ästhetischen Kunst, die den moralischen Ansprüchen in diesem Land gerecht wird, den Vorrang zu geben", schloß Marchat.

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