Keusch: Ausbau B 121 – dringend notwendiges Ausbauvorhaben in der Zielgeraden

Halbherzige Lösung für den Bereich Weißes Kreuz – Kematen

St. Pölten, (SPI) – "Der Ausbau der B 121 (Bundesstraße Amstetten-Weyer) ist seit Jahren eine verkehrstechnische Notwendigkeit und eine dringende Forderung der SPÖ-Amstetten. Besondere Aktualität hat das Straßenbauvorhaben durch die geplante Errichtung des Wirtschaftsparkes Kematen erlangt", stellt der Amstettner SP-Landtagsabgeordnete Eduard Keusch fest. Ab dem derzeit in Bau befindlichen Kreisverkehr im Bereich des Ortsteils Greinsfurth soll dort, wo es möglich ist, ein vierspuriger Ausbau erfolgen – ein wechselweise dreispuriger Ausbau wurde vom Ministerium nicht genehmigt.****

"Dieser Ausbau soll bis zum "Weißen Kreuz" erfolgen, die derzeit ampelgeregelte Kreuzung in diesem Bereich soll ebenfalls durch einen Kreisverkehr entschärft werden. Von da ab bleibt die B 121 Richtung Waidhofen/Ybbs im Bereich Wirtschaftspark – Kematen – Sonntagberg allerdings zweispurig, da aufgrund bereits durchgeführter Verkehrszählungen angeblich kein Handlungsbedarf besteht, die Straße zu verbreitern. Die Planungsarbeiten werden bis Ende 1998 fertiggestellt sein - im Jahr 1999 erfolgen die Abwicklung der Grundverhandlungen sowie die Ausschreibung. Mit einer Fertigstellung wird im Jahr 2000 gerechnet.

"Diese "Sparmaßnahme" könnte sich allerdings noch als "kontraproduktiv" erweisen. Angesichts der vorliegenden Pläne muß von einer halbherzigen Lösung gesprochen werden: Es wird zwar - durch die Errichtung des Kreisverkehrs anstatt der ursprünglich geplanten Unterführung beim WI-Park Kematen - Geld gespart, daß Hauptproblem der PKW-Fahrer wird aber nicht gelöst. Derzeit besteht im Abschnitt ab dem Weißen Kreuz bis Waidhofen/Ybbs (der auch von LKW’s und in den Sommermonaten von Traktoren stark befahren wird) gerade zu den Hauptverkehrszeiten keinerlei Überholmöglichkeit und führt dies wiederum zu massiven Verkehrsbehinderungen. Da zu erwarten ist, daß besonders der Wirtschaftspark zu einem Ansteigen des Schwerverkehrs führen wird, ist diese Sparvariante wenig vorausschauend", kritisiert der Amstettner Abgeordnete abschließend.
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