Gebert: Land darf aus der Abfallverwertung nicht aussteigen

Verbände und Gemeinden erwarten sich die Einhaltung gegebener Versprechen

St. Pölten, (SPI) – "Dem Vorhaben des Landes Niederösterreich, aus dem Projekt der geplanten AVN-Müllverbrennungsanlage vorzeitig auszusteigen, können die NÖ Sozialdemokraten nichts abgewinnen. Die Verbände und die Gemeinden erwarten sich die Einhaltung der gegebenen Versprechen – das Land muß bis zur Fertigstellung und damit den gesicherten Betrieb der Müllverbrennungsanlage in der Abfallverwertung NÖ (AVN) maßgeblich beteiligt bleiben", kritisiert der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete und Mitglied des Umweltausschusses, Richard Gebert, das vom Büro von Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka lancierte Vorhaben eines vorzeitigen Ausstieges des Landes.****

"Das Projekt der Müllverbrennungsanlage ist eines der größten Investitionsprojekte dieses Jahrzehntes – die Verbände sind nun zu Recht verunsichert und befürchten ein erhöhtes Risiko für die Gemeinden und damit auch für die Bevölkerung. Eine Reduzierung der Anteile aus Gründen der "Budgetkosmetik" lehnen die Sozialdemokraten ab. Wir stehen zu unseren Versprechen und erwarten dies auch von der Volkspartei. Nach Fertigstellung der Anlage kann man über eine Reduktion der Beteiligung sicher reden – aber bis dahin genießt die Sicherheit eines starken Partners für die Verbände höchste Priorität", so Abg. Gebert abschließend.
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