NÖ Landesstelle für Brandverhütung ist 50 Jahre alt:

Über vorbeugenden Brandschutz sollten alle informiert sein

St.Pölten (NLK) - Wenige wissen, daß es sie gibt, dennoch feiert sie dieser Tage ihr 50jähriges Bestehen: Gemeint ist die Landesstelle für Brandverhütung des Bundeslandes Niederösterreich, die sich um den vorbeugenden Brandschutz in allen Bereichen kümmert. "1997 gab es mit 722 die meisten Brandschäden in privaten Haushalten, gefolgt von der Landwirtschaft mit 350", erklärte Ing. Leopold Ballek, derzeitiger Leiter der Landesstelle. Er und seine Mitarbeiter seien Anlaufstelle für alle Interessierten. Jeder könne sich bei der Landesstelle informieren. Eine Stunde Beratung vor Ort koste 1.000 Schilling, "die sich aber auszahlen", wie Ballek betont. Leider würden hauptsächlich nur Industrie und Gewerbe diese Dienste in Anspruch nehmen. Ballek:
"Die NÖ Brandverhütungsstelle nimmt auch an Bau- und Gewerbeverhandlungen für feuerpolizeiliche Überprüfungen und an Beratungen von Architekten und Planern teil." Außerdem würden Brandmeldeanlagen überprüft. Deshalb würde man sich im Sachverständigenbereich demnächst an die gängigen Tarife anpassen.

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich sei außerdem die Schulungen der Brandschutzbeauftragten. "Nicht zuletzt durch die gute Ausbildung unserer Beauftragen ist die Anzahl der Brände von etwa 2.500 im Jahr 1991 um über 1.000 auf 1.400 1997 zurückgegangen", unterstreicht Ballek. Durch die Ermittlungen bei Brandursachen könnten betriebs-und praxisbezogene Brandschutzkonzepte entwickelt werden. Durch vorbeugende Brandschutzmaßnahmen könne das Brandrisiko um ein Vielfaches vermindert werden.

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