Österreich in der Europäischen Union

Eine Zwischenbilanz zu Beginn der 1. EU-Präsidentschaft Österreichs

PWK - Seit Österreichs EU-Beitritt am 1. Jänner 1995 sind mehr als 3 « Jahre vergangen. Österreich hat nun zum ersten Mal den EU-Vorsitz übernommen. ****

Die Wirtschaftskammer Österreich nimmt dies zum Anlaß, in der von einem Autorenteam der Abteilung für Integrations- und Handelspolitik verfassten Broschüre 'Österreich in der Europäischen Union' Zwischenbilanz der bisherigen Auswirkungen des Beitritts zu ziehen.

Das Resümee fällt dabei überwiegend positiv aus: Die Inflationsrate ist auf einem historischen Tiefstand, die Konjunktur hat sich deutlich belebt, heimische und multinationale Unternehmen schätzen Österreich als Standort für Investitionen, der Export floriert. Österreich ist auf dem besten Weg in die Wirtschafts- und Währungsunion. Die Übernahme des EU-Ratsvorsitzes in der zweiten Jahreshälfte 1998 bietet unserem Land darüber hinaus eine ausgezeichnete Gelegenheit zur Präsentation vor europäischem und internationalem Publikum.

Auf der Kehrseite der Medaille - zumindest aus Sicht einiger Branchen - findet sich der verschärfte Wettbewerb, an den sich die Wirtschaft aber bereits gewöhnt hat. Volkswirtschaftlich gesehen ist dieses Mehr an Wettbewerb als Ansporn für größere Leistungen und als Herausforderung für die Zukunft zu sehen. Ein Wermutstropfen ist -trotz ausgezeichneten Resultaten im Vergleich zur Mehrheit der EU-Staaten - die Arbeitslosenrate.

Erhältlich ist die auch in englischer Sprache verfügbare Publikation im Mitgliederservice der Wirtschaftskammer Österreich, Tel:

01/501 05/DW 5050, Fax: 01/502 06 DW 236 oder via e-mail:
mservice@wkoe.wk.or.at. Für Mitglieder der Wirtschaftskammern kostenlos erhältlich (für Nichtmitglieder Kostenbeitrag

von öS 110,--).
(Schluß) Schr

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