Prammer soll mit Schadenswiedergutmachung beginnen

Gemeinsame Imagekampagne bei verunsicherten Konsumenten

Wien (PWK) - "Wir fordern die Konsumentenministerin Barbara
Prammer auf, den von ihr angerichteten Schaden dort zu begrenzen, wo sie ihn verursacht hat, - in der 'Zeit im Bild' des ORF. Und wir ersuchen den ORF - Informationsintendanten, Frau Prammer dafür Sendezeit einzuräumen," erklärten die Vertreter der österreichischen Fleischwirtschaft Anton Karl, Ernest Pollak und Josef Purkhauser. ****

Die Konsumentenministerin habe vor dem Millionenpublikum der ZIB ungerechtfertigterweise zu einem Kaufboykott österreichischer Rindfleischprodukte aufgerufen und diesen Aufruf nur in einem ORF-Mittagsjournal des Hörfunks zaghaft zurückgenommen. Die "Entwarnung" müsse aber umfassend sein, betonen die Vertreter der Fleischwirtschaft: "Das ist die Ministerin den Konsumenten, den fleischverarbeitenden Betrieben, Schlachthöfen und den Exporteuren gegenüber schuldig." Und vom öffentlichen rechtlichen ORF könne man verlangen, daß er Frau Prammer Gelegenheit gibt, ihre TV-Aussagen in adäquater Form und am gleichen Sendeplatz zurückzunehmen."

Geschieht das nicht, dann besteht die Gefahr, daß der Millionenschaden, welcher der österreichischen Fleischwirtschaft zugefügt worden ist, noch größer wird. "Wir können und wollen nicht glauben, daß Frau Prammer und dem ORF die Marktchancen der österreichischen fleischverarbeitenden Betriebe und die damit verbundene Sicherheit tausender österreichischer Arbeitsplätze gleichgültig sind. Nur mit einem klaren und unmißverständlichen TV-Widerruf kann Frau Prammer die dringend notwendige Schadenswiedergutmachung beginnen. Wir sind jedenfalls bereit, gemeinsam mit Regierungsvertretern an einer Imagekampagne mitzuwirken, mit der die Verunsicherung der Fleischkonsumenten beendet wird," betonen die Vertreter der Fleischwirtschaft.

(Schluß) HV

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK