ARBÖ: Verstärkte Panneneinsätze durch die schwüle Hitze

Konzentration der Autofahrer läßt nach

Wien (ARBÖ) - Ein heißer Sommer, wie wir ihn heuer erleben dürfen, hat auch seine Schattenseiten. Die feuchte Hitze ist für viele Autofahrer eine unangenehme Begleiterscheinungen und
versorgt die "Weißen Bernhardiner" des ARBÖ-Pannendienstes mit zusätzlicher Arbeit.

Hochburg schwüler Temperaturen und Zentrum schwerer Gewitter
war vor allem die Steiermark. Gerhart Lippitsch vom ARBÖ-Landeszentrum in Graz: "Interessanterweise sind die Panneneinsätze wegen Aussperrens aus dem eigenen Auto deutlich angestiegen. Bei Temperaturen über 30 Grad läßt die Aufmerksamkeit der Autofahrer deutlich nach. Wir hatten um ein Drittel mehr Ausfahrten als
sonst, um den Lenkern wieder den Zugang zu ihrem Fahrzeug zu ermöglichen." Auch in der Einsatzzentrale des ARBÖ Wien wurden die ARBÖ-Pannenfahrer häufiger als sonst als "Schlüsseldienst" zu hilfesuchenden Kraftfahrern dirigiert.

Die verringerte Konzentration sorgte auch für vermehrte Ausfahrten zur Starthilfe. "Viele Lenker haben vergessen, das
Licht abzudrehen. In der Früh war dann natürlich die Batterie leer", meint Gerhart Lippitsch. Der steirische ARBÖ-Cheftechniker bemerkte auch ein Ansteigen der Blechschäden in den Ballungsräumen: "Vor allem an den heißen Nachmittagen kam es im Stadtverkehr zu vielen kleinen Unfällen beim Spurwechseln und beim Ein- und Ausparken."

ARBÖ-Verkehrsmediziner Primarius Dr. Peter Klug führt das auf ein Nachlassen der Konzentration bei den tropischen Temperaturen zurück und rät den unter der Hitze leidenden Autofahrern: "Für einen kühlen Kopf im sommerlichen Straßenverkehr ist es besonders wichtig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen."

Die "Weißen Bernhardiner" sind sowohl bei tropischer Hitze als auch bei arktischer Kälte unter dem ARBÖ-Pannenruf 1-2-3 (ohne Vorwahl) rund um die Uhr erreichbar.

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