Die Kunst gegen Nitsch zu sein

Wien (OTS) - Am Donnerstag, 6. August 1998, findet im Gasthaus Schwab in Prinzendorfum 11.00 Uhr eine Pressekonferenz des Tierhilfswerk Austria (THWA)statt. Anlaß ist das "Sechstagespiel" des Hermann Nitsch. Durch die Einladung des Schauspielers Albert Fortell möchte das THWA aufzeigen,daß es auch seitens der Kunst massive Kritik gegen das OrgienMysterien Theater gibt, das die rituelle Tötung von Tieren inszeniert.

Christian Janatsch, Präsident des THWA: "Seitens der Nitsch-Anhängerist es en vogue, jede Kritik am Werk des 'Meisters' mit den Prädikaten 'faschistoid' oder 'reaktionär' abzuqualifizieren.In den letzten Tagen bekam diese Verteidigungsstrategie die ersten Risse. Es meldeten sich Künstler zu Wort, die den Tierschützern recht geben und gleichzeitig über beide oben erwähnten Anschuldigungen erhaben sind. Ich erwähne hier nur Manfred Deix, Yehudi Menuhim oder Albert Fortell, der trotz beruflicher Verpflichtungen den Weg nach Prinzendorf nicht scheut."

Mag. Alexander Willer, Sprecher von V.E.T.O.: "Die Vereinten Tierschutzorganisationen (Humanitas, IBT, Tierhilfswerk Austria,Tierschutz aktiv Tirol, Verein gegen Tierfabriken u.a.) möchten gleichzeitig darauf hinweisen, daß am Mittwoch, 12. August, im Wiener Café Landtmann eine weitere Pressekonferenz stattfindet, in der V.E.T.O. nach Ende des "Sechstagespiels" die weitere Vorgangsweise gegenHermann Nitsch bekanntgeben wird."

HINWEIS: Den Wortlaut von Albert Fortells Rede entnehmen Sie bitte einer weiteren Presseinformation des THWA, die kurz nach Ende der Pressekonferenz ausgeschickt werden wird.

Weitere Informationen: Mag. Alexander Willer, 02243/ 22964

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