AMA-Labor Untersuchungsergebnisse ebenfalls negativ - Rinder-Hinterviertel auf Hormonrückstände untersucht - ital. Verdacht nicht bestätigt

Wien (OTS) - "Wir haben in unserem eigenen AMA-Qualitätslabor sehr gründlich und mit hochaufwendigen Verfahren ebenfalls Proben aus jenen Rinder-Hintervierteln, die anhand der Schlachtnummer zu den in Italien beanstandeten Vordervierteln gehören, untersucht.

Dabei wurden gleich drei verschiedene Untersuchungsmethoden angewandt. Und alle gezogenen Proben sind eindeutig negativ. Damit ist bestätigt, daß die in Österreich liegende Ware eindeutig unbedenklich ist. Umso wichtiger ist es, daß das aus Italien vorliegende Ergebnis genauestens analysiert wird", erklärt AMA-Vorstandsvorsitzender Josef Plank.

Wie die Italiener zu ihren positiven Ergebnissen kommen, ist für Plank nach wie vor unerklärlich. Dennoch sollen weitere Untersuchungen zur notwendigen, restlosen Klärung des Sachverhaltes folgen. "Es werden ja jetzt auch die bereits nach Österreich zurückgekommenen Vorderviertel begutachtet. Weiters untersuchen wir, ob die zurückgeschickten Vorderviertel tatsächlich jene sind, die Österreich nach Italien geliefert hat, um eine Verwechslung oder Vertauschung auszuschließen." Dies passiert mit optischen Plausibilitätsproben, aber auch mit einer DNA-Analyse. Weitere Ergebnisse werden aber voraussichtlich frühestens nächste Woche publiziert werden.

Auf alle Fälle, so der AMA-Chef ist das negative Untersuchungsergebnis des AMA-Labors ein weiteres Zeichen, daß das Lieferverbot für österreichisches Rindfleisch nach Italien sofort aufgehoben gehört. "Nur auf dem Sektor von frischem, gekühltem oder gefrorenen Rindfleisch gehen täglich mindestens 20 Mio. ATS durch den Exportstopp nach Italien verloren. Das ist ein unglaublicher Schaden für die österreichische Landwirtschaft und die österreichische Fleischwirtschaft", so Plank abschließend.

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