Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit in NÖ sinkt

Prokop: Niederösterreich ist Motor der Wirtschaft

St.Pölten (NLK) - "Die Arbeitsmarktdaten für Juli zeigen, daß sich die Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen und bei den Langzeitarbeitslosen günstig entwickeln. Gleichzeitig erweist sich Niederösterreich mit einem weiteren Plus bei der Zahl der Beschäftigten nach wie vor als Motor der Österreichischen Wirtschaft", kommentiert Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop die aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt.

526.351 unselbständig Beschäftigte Ende Juli bedeuten eine Zunahme um 6.432 oder 1,2 Prozent. Im ersten Halbjahr verzeichnete Niederösterreich mit durchschnittlich 504.392 Beschäftigten ein Plus von 6.932 oder 1,4 Prozent und somit sowohl absolut als auch relativ den kräftigsten Zuwachs aller Bundesländer.

Die Jugendarbeitslosigkeit der unter 25jährigen ist in Niederösterreich gegenüber Juli 1997 um 12 Prozent gesunken.

Auch bei den Langzeitarbeitslosen, die länger als ein Jahr auf Jobsuche sind, konnte gegenüber 1997 ein Rückgang von 6 Prozent verzeichnet werden.

Schließlich sind heuer um 27 Prozent weniger Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Bei den Frauen ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr hingegen um 5,4 Prozent gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen über 50 Jahre erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.364 oder 16,5 Prozent auf 9.642.

Landeshauptmannstellvertreterin Prokop rechnet, daß im November 300 Jugendliche noch keinen Lehrplatz erhalten haben und daher in das Auffangnetz des Nationalen Aktionsplanes für Beschäftigung (NAP) für Lehrlinge aufgenommen werden. "Weil die Arbeitslosenquote in Niederösterreich insgesamt aber um 0,1 Prozent gestiegen ist, müssen die Mittel aus dem NAP auch für Beschäftigungsprojekte von Frauen und älteren Arbeitslosen in Niederösterreich verwendet werden. Ein Transfer der NAP-Mittel für lehrstellensuchende Niederösterreicher in andere Bundesländer muß daher verhindert werden", kündigt Prokop als Vorsitzende der Landesprojektgruppe zur Umsetzung des NAP in Niederösterreich schon jetzt Widerstand gegen Wünsche anderer Bundesländer an.

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