Fresen. Med. Care: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Fresenius Medical Care setzt kräftiges Wachstum im 1. Halbjahr fort Deutlicher Umsatzanstieg und Ergebnisanstieg des Dialysegeschäftes

Fresenius Medical Care AG hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1998 den Umsatz mit Dialyseprodukten und medizinischer Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen um 18% auf 1,694 Milliarden Dollar gesteigert (Vorjahr: 1,431 Milliarden Dollar). Auf der Basis unveränderter Wechselkurse betrug der Umsatzanstieg 21%. Aufgeteilt nach Regionen wuchs der Umsatz in Nordamerika um 21%, im internationalen Bereich um 20%.

Das Ergebnis nach Steuern steigerte Fresenius Medical Care im 1.Halbjahr 1998 im Dialysegeschäft um 19% auf 63 Millionen Dollar. Das Ergebnis pro Aktie in diesem Kerngeschäft stieg von 0,71 Dollar auf 0,77 Dollar. Der Cash-flow vor Steuern (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA)) stieg in den ersten sechs Monaten um 14%, wechselkursbereinigt um 17%, auf 366 Millionen Dollar. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg um 16% auf 228 Millionen Dollar (Vorjahr: 197 Millionen Dollar).

Das Kerngeschäft umfaßt Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen. Die nicht zum Kerngeschäft Bereiche US-Homecare und Diagnostics hat Fresenius Medical Care verkauft. Das Unternehmen wird in Zukunft ausschließlich Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen anbieten und sich vollständig auf diesen Wachstumsmarkt konzentrieren. Die veräußerten Bereiche werden in der Gewinn und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen und ermöglichen dadurch die Darstellung der hohen Wachstumsraten des zukunftsorientierten Geschäftes mit Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen.

Die beiden veräußerten Bereiche US-Homecare und Diagnostics hatten im 1. Halbjahr einen negativen Einfluß auf das Gesamtergebnis des Fresenius Medical Care Konzerns. Diese nicht fortgeführten Bereiche verzeichneten in den ersten sechs Monaten 1998 einen operativen Verlust sowie einen aus dem Verkauf resultierenden Buchverlust nach Steuern von zusammen 106 Millionen Dollar. Einschließlich dieses Verlustes weist Fresenius Medical Care für das 1. Halbjahr einen Verlust von 43 Millionen Dollar nach Steuern aus. In Zukunft werden die verkauften Bereiche keinen negativen Einfluß mehr auf das Konzernergebnis haben.

Umsatz-Anstieg im 2. Quartal von 17%

Im 2 Quartal des Geschäftsjahres 1998 steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz Im Dialyse-Kerngeschäft um 17% auf 873 Millionen Dollar. Wechselkursbereinigt stieg der Umsatz, der im vergleichbaren Vorjahreszeitraum 743 Millionen Dollar betragen hatte, um 19%. Der Cash-flow vor Steuern (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization, kurz EBITDA) im Kerngeschäft stieg wechselkursbereinigt um 18% auf 194 Millionen Dollar (2. Quartal 1997: 168 Millionen). Das Ergebnis nach Steuern betrug im Dialyse-Kerngeschäft 34 Millionen Dollar, das Ergebnis pro Aktie 0,42 Dollar bzw. 0,14 Dollar pro American Depository Share (ADS).

Fresenius Medical Care AG (Börse Frankfurt: FME und FME3, NYSE:
FMS und FMSpr) ist der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen. Per 30. Juni 1998 betreute Fresenius Medical Care insgesamt 71.100 Patienten in 756 Dialysezentren in den USA und 205 Dialysezentren in Europa, Lateinamerika und Asien. Die Anzahl der weltweit durchgeführten Behandlungen stieg in den ersten sechs Monaten 1998 um 21% auf 5 Millionen.

An der Fresenius Medical Care AG ist die Fresenius AG (WKN 578 560, 578 562, 578 563) mehrheitlich beteiligt.

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