PHASE II FÜR NEUGESTALTUNG DER DONAUINSEL ANGELAUFEN

Pfeiffer stellt neues Nutzungskonzept vor

Wien (ÖVP-Klub) - Das Konzept für die zweite Phase der Neugestaltung der Donauinsel stellte heute der Vorsitzende des Planungsausschusses des Wiener Gemeinderates, KommR Gerhard Pfeiffer, im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Leitgedanke ist weiterhin, die Donauinsel als Hochwasserschutz und Grünraum zu erhalten. Hinzu kommt nun aber ein Nutzungskonzeptes für die gesamte Donauinsel und das linke Ufers der Neuen Donau. *****

Auf diese Weise sollen gleich mehrere Ziele auf einmal erreicht werden: allen Wienerinnen und Wienern mehr Möglichkeiten zu naturnaher urbaner kulturtureller Betätigung zu geben, Einrichtungen für Erholung und Sport zu schaffen und durch ein Biotopverbundsystem die Lebensräume der typischen Fauna und Flora zu erhalten.

"Seit meiner Pressekonferenz im Oktober des Vorjahres haben die Mitglieder einer Donauinsel-Kommission unter Leitung des Stadtbaudirektors eine Fülle von Vorstellungen bearbeitet, ein neues Nutzungskonzept erstellt und auch bereits ein Detailprojekt für den Bereich unterhalb der Floridsdorfer Brücke in Auftrag gegeben", berichtet Pfeiffer. "Einige mir wichtige Punkte sind
aber noch unberücksichtigt. Dazu gehört vor allem das klare Bekenntnis zu einer stäreren urbanen, kulturellen Nutzung. Hier fehlen mir im neuen Nutzungskonzept noch deutliche Schwerpunkte."

Im einzelnen kann sich Pfeiffer vorstellen:

eine Gartenschau durch sich jährlich ablösende Gastländer
eine Kindererlebniswelt "Natur und Kultur"
ein mitteleuropäisches Theaterfestival
einen Skulpturenpark "Sagen und Mythen der Donauländer"
einen "Garten Gottes"
gehobene Gastronomie

Ziel ist, eine Vielzahl von Nutzungen durch Trennung von Sport, Kultur und Unterhaltung, sowie Erholung zu garantieren.
Gleichzeitig sollen die Bezirke am linken Donauufer mit
kulturellen Aktivitäten angereichert werden.

Nach dem Ideenwettbewerb im 1. Quartal des heurigen Jahres soll
das Nutzungskonzept um die Vorschläge zur naturnahen urbanen
Kultur angereichert und unter Einbindung der Projekte für die Donau-Platte zu einem Gesamtkonzept verschmolzen werden. Mit dem Baubeginn ist 1999 zu rechnen. Die Finanzierung soll über private-pulic-partnership erfolgen. Erste Resultate sollten rechtzeitig
zur Jahrtausendwende zu sehen sein.

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