Nowohradsky gegen Arbeitsplatzabbau bei OMV

Arbeitsplätze in der Region müssen erhalten bleiben

Niederösterreich, 4.8.98 (NÖI) "Die Region Weinviertel hat mit den Restrukturierungsmaßnahmen der Firma Eskimo in der Vergangenheit eine Vielzahl von Arbeitsplätzen verloren. Nun plant die OMV Gänserndorf die Absiedlung von 30 Arbeitsplätzen nach Schwechat. Dies soll durch eine verstärkte Vergabe an Fremdfirmen ausgeglichen werden. Eine für den Arbeitsmarkt in der Region Weinviertel überaus nachteilige Vorgangsweise, die ich nur strikt ablehnen kann", erklärte LAbg. Nowohradsky zu neuen Umstrukturierungsplänen der OMV.****

Mit der geplanten Absiedelung würde das derzeit schon
bestehende Pendlerproblem nur verstärkt werden. Zahlreiche Mitarbeiter der OMV Gänserndorf stammen aus der Region Laa an der Thaya. Sollte die geplante Maßnahme durchgeführt werden, wären diese gezwungen, bis nach Schwechat zu pendeln, was eine Anfahrtszeit von über zwei Stunden bedeuten würde. Darüber hinaus haben die Erfahrungen mit der Vergabe an Fremdfirmen gezeigt, daß die Beschäftigten nicht unmittelbar aus der Region kommen.

"Mit dieser geplanten Maßnahme wird der unselige Weg der OMV, der von Klima und Ruttensdorfer eingeschlagen wurde, weiter fortgegangen. Gewinnmaximierung statt Erhalt von Arbeitsplätzen heißt offensichtlich die Devise der OMV. Hier darf man auch den sonst in Sonntagsreden immer für eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik eintretenden Bundeskanzler nicht aus der Verantwortung entlassen", schloß der NÖAAB-Abgeordnete Nowohradsky.

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