AMA fordert: "Rindfleisch-Lieferungen gehören wieder aufgenommen" Plank: "Weitere Untersuchungen sollen selbstverständlich erfolgen"

Wien (OTS) - Zu der Aussendung des Bundesministeriums für Konsumentenschutz (APA OTS 096 am 4.8.98), in der erklärt wird, daß alle, von der Bundesanstalt für Tierseuchenbekämpfung auf Hormonrückstände untersuchten Proben der Rinder-Hinterviertel, die zu den in Italien beschlagtnahmten Vordervierteln passen, negativ sind, meint der Vorstandsvorsitzende der Agrarmarkt Austria, Josef Plank:
"Die Verdachtsmoments haben sich ausschließlich auf 60t Rinder-Vorderviertel bezogen. Nach dem aber jener Verdacht durch die Untersuchungsergebnisse der Veterinärbehörden entkräftet wurde, fordern wir im Sinne der österreichischen Fleischwirtschaft, das alles unternommen wird, um das bestehende Lieferverbot für Rinderfleisch nach Italien zu einer weiteren Schadensvermeidung sofort aufzuheben".

Durch die Ereignisse der letzten Tage gab es bereits dramatische Einbrüche beim Absatz von Rindfleisch und Rindfleischprodukten. Zusätzlich wird der in Zahlen nicht meßbare Imageschaden die österreichische Landwirtschaft und die Fleischwirtschaft massiv belasten.

"Für die AMA war es immer unerklärlich, wie in Italien positive Hormonproben gefunden werden konnten. Nun zeigt sich aber anhand der ersten Ergebnisse, daß sich die Verdachtsmomente nicht erhärten. "Selbstverständlich soll es aber weitere Untersuchungen geben, um anfällige Verdächtigungen aber auch das allfällige Mißtrauen der Konsumenten auszuräumen", sagt Plank. (Schluß)

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