Gemeindebund-Präsident Romeder:

Waldviertler Finanzämter erhalten!

St.Pölten (NLK) - Vehement wandte sich der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Franz Romeder, heute gegen Pläne von Finanzminister Rudolf Edlinger, in dünn besiedelten Gebieten, etwa im Waldviertel, Vollfinanzämter nur mehr als Zweigstellen zu führen, wie das in einer zur Begutachtung ausgesandten Novelle zum Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz gefordert wird. "Als Vertreter der kleineren und mittleren Gemeinden sowie deren Bevölkerung", so Romeder, "lehnen wir es entschieden ab, daß in Regionen, in denen es die Menschen aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Situation ohnehin schwerer haben, Infrastruktureinrichtungen geschlossen oder verschlechtert werden." Es gehe nicht an, gerade in solchen Gebieten etwa den Einkommens- und Lohnsteuerpflichtigen weite Anreisen, die Zeit und Geld kosten, zuzumuten. Diesen Standpunkt werde der Gemeindebund als kommunale Interessenvertretung selbstverständlich auch in seiner Stellungnahme zum Gesetzesentwurf deutlich zum Ausdruck bringen. .

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