Erste Untersuchungen von österreichischem Rindfleisch negativ

Fleischlieferung aus Italien für Mittag erwartet

Wien (OTS) - Die ersten Untersuchungen des in Österreich verbliebenen Rindfleisches brachten heute, Dienstag, ein vorläufiges negatives Ergebnis. Insgesamt wurden 16 Proben aus den in Österreich befindlichen Hintervierteln, welche die Gegenstücke zu den in Italien beanstandeten Vordervierteln sind, analysiert. In keiner der 16 Proben wurden Hormone gefunden. Um 100 prozentig sichergehen zu können, sind nach Auskunft der Experten weitergehende Analysen erforderlich. Dazu Verbraucherschutzministerin Barbara Prammer:
"Dieses vorläufige Ergebnis gibt uns Hoffnung. Nun werden wir unverzüglich das in Italien beanstandete Fleisch untersuchen." Die LKW mit den 60 Tonnen Fleisch aus Italien werden heute gegen Mittag in Wien erwartet. Unmittelbar nach Eintreffen der Lieferung werden durch den Amtstierarzt Proben gezogen, die sofort zur Analyse in die Untersuchungsanstalt in Mödling sowie in das EU-Referenzlabor in Holland geschickt werden.

Die Ergebnisse der österreichischen Analysen haben bisher keinen Anhaltspunkt für eine Hormonbelastung von Rindfleisch ergeben. Endgültige Aussagen, so Prammer weiter, können aber erst nach Abschluß der Untersuchung des in Italien beanstandeten Rindfleischs getroffen werden.

"Wir verstehen die Beunruhigung der österreichischen Landwirtschaft und des österreichischen Fleischhandels. Dennoch mußte in dieser heiklen Angelegenheit die Öffentlichkeit informiert werden, und wir müssen jedem Verdachtsmoment sorgfältig nachgehen. Das kann nur im Interesse aller Betroffenen sein, so Prammer abschließend. (Schluß)

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