Auer: Kindergartenmilliarde – Änderung der Förderrichtlinien vom Bund längst initiiert

Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei und über sechs Jahren; Förderung von Betriebskindergärten und gemeindeübergreifender Projekte

St. Pölten, (SPI) – "Die Sozialdemokraten urgieren in Niederösterreich seit Jahren einen Ausbau der hochqualitativen Kleinkinderbetreuungseinrichtungen sowie der Hortplätze. Parallel dazu steht für die SPÖ die Sicherung der freien Wahlmöglichkeit für die Frauen und ihre Familien im Vordergrund, welche Betreuungsart – Tagesmütter oder Krabbelstuben – sie sich wünschen. Das Einlenken der ÖVP Niederösterreich, die bisher stets ein Defizit an Kleinkinderbetreuungseinrichtungen geleugnet hat, wird deshalb von der SPÖ NÖ mit Freude zur Kenntnis genommen", kommentiert die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, letzte Aussagen von LHStv. Liese Prokop.****

"Bedenklich stimmt nur die Tatsache, daß die VP Niederösterreich etwas fordert, das längst umgesetzt ist. So wurde mit einer Entschließung des Nationalrates vom 16. April 1998 das Frauenministerium ersucht, "neue Richtlinien unter Berücksichtigung des Ausbaus der Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei und über sechs bis zehn Jahren durchzuführen". Der "Prokop’sche Forderungskatalog" ist damit nicht mehr als ein "Hinterherhinken" hinter längst getroffene Maßnahmen, mit dem die ÖVP ihre Versäumnisse der letzten Jahre zu verschleiern sucht", so Auer weiter.

"Hätte die ÖVP das Defizit in der Kleinkinderbetreuung schon früher zur Kenntnis genommen, so hätte das Land bereits notwendige Schwerpunktaktionen setzen können. Weitere Schwerpunkte der neuen Richtlinien sind – auch dies wird bereits im Ministerium diskutiert -die Schaffung von Betriebskindergärten sowie die Förderung gemeindeübergreifender Kindergärten und Projekte für jene Kommunen, die sich aufgrund ihrer Größe ein umfassendes Angebot allein nicht leisten können", so Abgeordnete Auer abschließend.
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