ÖVP URGIERT PERSONENBETRIEB AUF DER KALTENLEUTGEBNER BAHN

Mehr statt weniger öffentliche Verkehrsmittel für Pendler

Wien (ÖVP-Klub) - "Die Drohung der ÖBB, den
Personennahverkehr im Raum Wien auszudünnen, kann nur als schlechter Scherz bezeichnet werden", erklärte heute der
Klubobmann der Liesinger Volkspartei, Josef Walter Lohmann, "In Wahrheit braucht Wien nicht weniger, sondern mehr
Personennahverkehr auf den Strecken der ÖBB; zum Beispiel auf der Kaltenleutgebner Bahn, die derzeit nur für den Güterverkehr genützt wird." Mit modernen Nachverkehrs-Triebwagen der Reihe 5047 sollte auf dieser Strecke eine Verbindung zwischen Kaltenleutgeben und dem Bahnhof Meidling eingerichtet werden. *****

"Derzeit ist vor allem in der Stoßzeit die Breitenfurter Straße, die sowohl das Breitenfurter, als auch das Kaltenleutgebner Tal
mit Wien verbindet, heillos verstopft", stellte Lohmann fest.
"Wenn den Bewohnern wenigstens eines dieser beiden Täler eine brauchbare Alternative zum eigenen Auto angeboten wird, könnte
dies erheblich zur Entlastung beitragen."

Ein direkter Bahnanschluß auf der schon beste-henden Strecke von Kaltenleutgeben, die beim Bahnhof Liesing in die Südbahn mündet, biete sich geradezu an und werde aufgrund der ohnedies schwierigen Parkplatzsituation, die Berufspendler in Wien vorfinden, hervorragend angenommen werden. Für die Bewohner von Kalksburg, Rodaun, Liesing und Atzgersdorf wäre dies eine wesentliche Entlastung.

Lohmann urgierte die sofortige Aufnahme von Gesprächen zwischen Vertretern der Stadt Wien, den ÖBB und den Vertretern jener niederösterreichi-schen Gemeinden, über deren Gebiet die Strecke teilweise führt. "Wer die Situation im Westen des Bezirkes kennt, weiß, daß die Zeit drängt. Es ist keine Zeit zu verlieren!"

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