VCÖ: Österreich hat EU-weit die geringsten Strafen für Verkehrssünden

Wien (OTS) - Österreich hat die geringsten Strafen für Verkehrssünden innerhalb der EU für Schnellfahren und verbotenes Überholen. Da überhöhte Geschwindigkeit der häufigste Grund von tödlichen Verkehrsunfällen ist, fordert der VCÖ die Angleichung des österreichischen Mindeststrafausmaßes zumindest an den EU-Durchschnitt.

Die Mindestgeldstrafe für die Überschreitung der Geschwindigkeitsgrenze um 20 km/h liegt im EU-Durchschnitt doppelt so hoch, für unerlaubtes Überholen rund dreimal so hoch wie in Österreich. Damit wird Österreich zum Eldorado für Verkehrssünden.

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Ursache von tödlichen Verkehrsunfällen in Österreich. "Die schrittweise Erhöhung des Mindeststrafausmaßes für Verkehrssünden wie "überhöhte Geschwindigkeit" sind zur wirkungsvollen Reduktion von Verkehrsunfällen unumgänglich", so Dipl.-Ing. Wolfgang Rauh vom VCÖ.

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