Wopfinger Stein- und Kalkwerke steigen ins Bauschutt-Recycling ein

Kies- und Bauschuttaufbereitungsanalge mit 140 Mio. ATS Investitionsvolumen soll bereits im Frühjahr 1999 in der Nähe von Amstetten in Betrieb gehen

Wien (OTS) - Die Wopfinger Stein- und Kalkwerke Schmid & Co gründete zusammen mit dem Kiesunternehmen Helmut Schirmbrand die YBK - Ybbstaler Baustoffe und Kies Ges.m.b.H. & CoKG, um sich neben der Kiesaufbereitung verstärkt am Sektor Bauschutt-Recycling zu engagieren. Bis zum Frühjahr 1999 soll auf dem Betriebsgelände in Galtberg bei Mauer/Amstetten eine der modernsten und leistungsfähigsten Anlagen Österreichs zur Aufbereitung von Kies und Bauschutt in Betrieb gehen.

Das Investitionsvolumen für die neue Anlage, die über eine Kapazität von 200 to Kies sowie 100 to Baurestmassen pro Stunde verfügt, beläuft sich dabei auf rund 140 Mio. ATS. Die YBK ist damit in der Lage, rund 97% der Baurestmassen wieder aufzubereiten und der Wiederverwendung zuzuführen. Fremdmaterialien wie Kunststoffe oder Holz werden in einzelne Fraktionen getrennt und ebenso einer Weiternutzung zugeführt.

Die YBK wird in Zukunft auch die zum Konzern gehörigen Transportbeton-Werke der Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. im Raum Amstetten mit Kies versorgen. Damit setzt die mit 12 Transportbetonwerken und einem Jahresumsatz von 560 Mio. ATS zu den Marktleadern der Transportbetonbranche zählende Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. auf umweltschonendes Bauschutt-Recycling als zukunftsweisende und notwendige Ergänzung zum Transportbetongeschäft.

"Jährlich fallen in Österreich weit über 20 Millionen Tonnen Bauschutt an, das sind 56% des gesamten Abfallaufkommens", so Direktor Richard Haferl, Geschäftsführer der Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H.. "Diese Technologie stellt eine echte Alternative - auch zum Abbau der natürlichen Rohstoff-Ressourcen dar, da die Wiederverwertung von Bauschutt sowohl eine Deponiebelastung vermindert, als auch unsere Kiesressourcen schont."

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Direktor Richard Haferl,
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