Ungeheuerlichkeit

Edlingers Pläne verschärfen Arbeitsplatzsituation

Niederösterreich, 4.8.98 (NÖI) "Der angeblich geplanten Schließung und Zusammenlegung von mehreren Finanzämtern in Niederösterreichs Grenzregionen muß auf das Schärfste entgegengetreten werden. So wäre dies sowohl für die Bevölkerung, als auch für die Bediensteten der betroffenen Finanzämter eine Ungeheuerlichkeit", reagierte heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner auf die Schließungspläne von Finanzminister Edlinger.****

Eine derartige Vorgehensweise würde bedeuten, daß eine wichtige Bürgerservice-Einrichtung verlorengeht und die Infrastruktur der betroffenen Bezirksstädte stark abgewertet würde. Dieser Plan von Finanzminister Edlinger bedeutet auch die Gefährdung zahlreicher Arbeitsplätze in den ohnehin benachteiligten Regionen, betonte Mikl-Leitner.

Niederösterreich habe sich immer für die Dezentralisierung und für eine bessere Versorgung des Bürgers eingesetzt und damit eine Vorbildfunktion in ganz Österreich eingenommen. Das Motto "Näher zum Bürger - Schneller zur Sache" wird durch die Schließungspläne stark gefährdet. "Es darf nicht sein, daß es zu einem derartigen Affront gegen eine wichtige Service-Einrichtung in unserem Bundesland kommt", so Mikl-Leitner.

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