Schlott AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Freudenstadt (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Halbjahresbericht Schlott AG

Umsatz und Ertrag deutlich über Vorjahr

Die börsennotierte Großdruckerei Schlott AG liegt mit ihren Kennzahlen zum Halbjahresstichtag 30.06. deutlich über den Vorjahreswerten. In der Gruppe erhöhten sich die Netto-Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von 108,3 Mio. DM um 14,3 Prozent auf 123,8 Mio. DM. Der Rohertrag verbesserte sich um 7,5 Prozent von 54,7 Mio. DM auf 58,8 Mio. DM. Ein bestimmender Faktor für die Leistungssteigerung war die pünktliche Inbetriebnahme der zweiten Tiefdruckrotation am Standort Landau. Vorstand Bernd Rose: "Mit der Konzentration der Tiefdruckkapazitäten in Freudenstadt und Landau nutzen wir logistische und technische Vorteile."

Per Stichtag 30.06. weist Schlott ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 4,95 Mio. DM aus. Gegenüber dem Vorjahr (1,95 Mio. DM) entspricht dies einer Steigerung um 153 Prozent. Vorstand Werner Reiser betont: "Durch stichtagsbedingte Einflüsse ist aus diesem Ergebnis keine direkte Ableitung auf das Jahresendergebnis möglich. Wir rechnen weiterhin mit einem zweistelligen Zuwachs."

Das internationale Geschäft zeigte im ersten Halbjahr eine anhaltend positive Entwicklung. Mit einem Umsatzanteil von rund 15 Prozent (18,6 Mio. DM) per 30.06.98 liegt die Exportquote über dem Vorjahresniveau und im geplanten Rahmen.

Proportional zur Umsatzsteigerung stieg der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 22,8 Prozent von 55 Mio. DM auf 67,5 Mio. DM. Wesentlicher Einflußfaktor dabei waren die zum Jahresbeginn wirksam gewordenen Papierpreiserhöhungen um durchschnittlich zehn Prozent. Die sonstigen Aufwendungen stiegen durch höhere Vertriebskosten aufgrund der Umsatzsteigerung um 13,4 Prozent auf 10,2 Mio. DM (i.V.: 9 Mio. DM). Gleichzeitig verminderte sich der Aufwand für das Zinsergebnis durch den Mittelzufluß aus dem Börsengang um 0,47 Mio. DM auf 1,8 Mio. DM.

Im ersten Halbjahr hat Schlott 34,8 Mio. DM in Sachanlagen investiert. Davon entfallen 32,3 Mio. DM auf den Ausbau des Standortes Landau und rund 2,5 Mio. DM auf den Stammsitz Freudenstadt. Das Investitionsvolumen liegt damit im budgetierten Rahmen.

Ausblick

Wie zu Jahresbeginn prognostiziert, rechnet der Vorstand der Schlott AG für das Geschäftsjahr 1998 mit einer zweistelligen Umsatz- und Ergebnissteigerung. Die deutlich überproportionale Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr ist kein unmittelbarer Indikator für das Ergebnis des Gesamtjahres.

Unternehmensinformationen im Internet

Der 4. August ist Premiere für den Internet-Auftritt der Schlott AG. Künftig finden Sie alle Informationen zeitnah im Web. Selbstverständlich steht der vollständige Zwischenbericht unter http://www.schlott.de bereits im Internet.

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Marco Walz

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