Kröll: Tourismus lehnt Anhebung der Grundsteuer ab

Neue Steuerbelastungen gefährden Aufschwung

PWK - Noch sind die hohen Belastungen der beiden Sparpakete in der Tourismuswirtschaft und der Bevölkerung Österreichs deutlich zu spüren, wird schon im Rahmen einer Diskussion zur Steuerreform 2000 wieder über gravierende Anhebungen bei der Grundsteuer nachgedacht. Signale in diese Richtung werden immer lauter. "Für die Tourismuswirtschaft kommt eine Erhöhung der Grundsteuer, als Abtausch für welche Maßnahme auch immer, auf keinen Fall in Frage", stellt Bundessektionsobmann Kröll fest. ****

Kein Monat vergeht, wo nicht neue Erschwernisse für die Tourismusbetriebe beschlossen und diskutiert werden. "Von der Politik und den Steuerexperten fordern wir, die Unternehmer und Mitarbeiter in den Betrieben in Ruhe für das Wohl der Gäste arbeiten zu lassen. Es ist im Hochsommer kein Raum für dauerndes lautes Nachdenken über neue Steuern. Entlastungen sind im Rahmen einer Steuerreform angesagt und nicht neue Belastungen", wünscht Kröll. Dazu gehören Entbürokratisierungsmaßnahmen für Kleinbetriebe im Rahmen einer praxisgerechten Steuerpauschalierungsverordung des Finanzministers ebenso wie Erleichterungen bei der Betriebsaufgabe bzw. Betriebsübernahme, eine Entdiskriminierung der Tourismusbetriebe im Energieabgabenbereich, auf die tatsächliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgestimmte Abschreibungssätze und die Verstärkung des Eigenkapitals der Unternehmen.

"In einer Zeit, in der verbesserte Ergebnisse im Tourismus abzusehen sind und sich der Fremdenverkehr über das Ende der Nachteile der Abwertungspolitik von Konkurrenzländern im Rahmen der kommenden Euro-Währungsunion freut, müssen diese positiven Signale gegenüber den Unternehmern verstärkt werden" so Kröll. "Steuererhöhungen sind sicherlich nicht die entsprechenden Rahmenbedingungen, die den für den Tourismus festzustellenden Aufwind verstärken könnten".

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