Prammer zu Babyspielzeug: Gesundheit geht vor!

PVC hat in Babyspielzeug nichts verloren

Wien (OTS) - "Mit Ende dieses Jahres wird in Österreich Spielzeug, das mit PVC-Weichmachern hergestellt wurde, für Kinder unter 3 Jahren verboten", informierte Verbraucherschutzminsiterin Barbara Prammer in einer Aussendung.

Konkret betrifft dieses Verbot Spielzeug, welches von Kindern gekaut, gelutscht oder sonstwie häufig in den Mund genommen wird (z.B. Beißringe). Wie internationale Studien ergeben haben, kann bei häufigem Lutschen dieses Spielzeuges das PVC von Kinderspeichel aufgenommen werden. Dazu Prammer: "Dies ist eine unnötige Gefährdung der Gesundheit der Kinder".

Auch die Europäische Kommission ist jetzt tätig geworden: Am 1. Juli 1998 wurden alle Mitgliedsstaaten aufgefordert, erforderliche Maßnahmen für ein hohes Schutzniveau von Kindern unter 3 Jahren bei Baby- und Spielzeugartikeln, die PVC beinhalten, zu ergreifen.

Österreich begrüßt die gemeinschaftlichen Vorhaben seitens der Europäischen Kommission und erwartet mit Spannung den entsprechenden Richtlinienvorschlag, der Ende September vorgelegt werden soll.

"Im Interesse der Gesundheit unserer Kinder wollen wir nicht auf die EU-Vorlage warten. Bei uns wird das PVC-Spielzeug mit Ende des Jahres verboten", betonte Prammer abschließend.

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