KfV erneuert Forderung: Höhere Strafen für Gurtenmuffel ! Drei der tödlich verunglückten Fahrzeuginsassen der letzten Woche waren nicht angegurtet

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit fordert angesichts der Unfallbilanz der letzten Woche erneut die Anhebung des Strafgeldes für Gurtenmuffel von öS 100,-- auf öS 500,--. Die Ablehnung dieser präventiv wirkenden Strafe im Verkehrsausschuß vor wenigen Wochen war ein Fehler, wie sich Woche für Woche weiterhin herausstellt - so ein KfV-Experte. In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August 1998 kamen auf Österreichs Straßen 20 Menschen ums Leben. Drei der getöteten Lenker waren nicht angegurtet.

Österreichweit sind durchschnittlich 25,8% aller Lenker und 22,1% der Beifahrer ohne Gurt unterwegs, 63,3 % der Fondpassagiere sind nicht angeschnallt, und 33,9% aller Kinder werden im Auto ungesichert transportiert. Dramatische Unfälle zeigen immer wieder, daß ungesicherte Fahrzeuginsassen mit voller Wucht aus dem Wagen geschleudert werden. Der Verzicht auf den Lebensretter Gurt endet in vielen Fällen tödlich.

Weitere Unfallursachen waren nichtangepaßte Geschwindigkeit (7), Vorrangverletzung (1), Übermüdung (1), Unachtsamkeit (2) und technische Gebrechen (2). Vom 1. Jänner bis zum 2. August gab es damit auf Österreichs Straßen vorläufig 497 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 634 Menschen tödlich.

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