Technische Hilfe für die Umsetzung von ESF-Projekten

1,8 Regionalisierungsmillionen im Rahmen von LEADER II

St.Pölten (NLK) - In der Sitzung des Begleitausschusses zu LEADER II im Oktober 1997 in Klagenfurt wurde klargestellt, daß eine Bereitstellung von Mitteln zur Mitfinanzierung von ESF-kofinanzierbaren Maßnahmen in Rahmen von LEADER II nicht erfolgen wird. Da eine Umschichtung der damit nicht genutzten ESF-Mittel zum EFRE-Fonds einen Zeitraum von einem bis eineinhalb Jahren in Anspruch genommen hätte und sogar eine Aussetzung des LEADER-Programmes bis zur Entscheidung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Bereitstellung der nationalen Fördermittel durch das Land Niederösterreich bzw. durch die Eco Plus-Regionalförderung ins Auge gefaßt.

Die Entscheidung für die Unterstützung der ESF-kofinanzierten Maßnahmen im Rahmen von LEADER II aus Mitteln der Regionalförderung ist davon geleitet, daß durch die Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen der regionalwirtschaftliche Effekt der lokalen LEADER-Programme maßgeblich erhöht werden kann, weil diverse Projekte qualitätsvoller und effektiver umgesetzt werden können. Aus diesem Grund ist für Eco Plus der Zusammenhang zu den LEADER-Strategien insgesamt sowie zu einzelnen Projekten im besonderen herzustellen.

Vor diesem Hintergrund beschloß die NÖ Landesregierung in einer ihrer letzten Sitzungen vor dem Sommer, dem LEADER-Projekt "Technische Hilfe für die Umsetzung von ESF-Projekten im Rahmen von LEADER II" 1,8 Millionen Schilling aus Regionalisierungsmitteln als Zuschuß zu genehmigen. Damit wird der gesamte Finanzierungsplan des für 1998 bis 2000 anberaumten Projektes in den Bereichen Koordination und PR abgedeckt.

Gegenstand dieses Förderbeschlusses sind dabei jene Kosten, die allen sechs LEADER-Managern in gleichem Ausmaß für die Bedarfsermittlung, das net-working und die Bewerbung der geplanten Projektschienen "Qualifizierungsverbund" und "Ausbildung zum Projektbetreuer" in und für ihre eigene LEADER-Gruppe entstehen. Dieser Einsatz der LAG-Manager erscheint für die regionale Verankerung und Begleitung der geplanten Projektschienen bzw. deren Anpassung an die jeweilige LEADER-Strategie umso unentbehrlicher, als nur die enge Einbindung der LAG-Manager bzw. seiner Mitarbeiter die Umsetzung der geplanten Maßnahmen gewährleistet.

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