FP-Landesrat Has Jörg Schimanek (NÖ): "Ministerielle Horrormeldungen ruinieren ehrliche heimische Fleischproduzenten!"

Wien (OTS) - "Noch ist nich einmal sicher, daß in Italien entdecktes Rindfleisch mit angeblich krebserregenden Wachstumsförderern tatsächlich aus österreichischer Produktion stammt, schon beschmutzt Ministerin Prammer in altbewährter SP-Manier - siehe Weinskandal - das eigene Nest!", zeigt sich der freiheitliche Landesrat Has Jörg Schimanek über die Warnungen der "roten Barbara" (O-Ton Schimanek) vor dem Genuß heimischen Rindfleisches empört.

"Mit ihrem unsinnigen Vorpreschen noch vor Einlangen anerkannter veterinärmedizinischer Proben stellt die Ministerin die gesamte heimische Viehwirtschaft, darunter auch sechs niederösterreichische Betriebe, ohne Rücksicht auf Verluste an den Pranger. Selbst wenn sich die italienischen Probennahmen als richtig erweisen sollten, kann man wegen österreichweit insgesamt zwölf Produzenten nicht Tausende Viehbauern in einen Topf werfen. Das Fehlverhalten Prammers zeigt deutlich, - so der freiheitliche Politiker ... "daß die Ministerin mit der ihr übertragenen Verantwortung weit überlastet ist!"

Schwere Angriffe richtete LR Hans Jörg Schimanek an die Agrar Markt Austria (AMA): "Sollten sich die italienischen Vorwürfe als richtig erweisen, müssen die derzeitigen Praktiken der AMA sofort strafrechtlich durchleuchtet werden. Falls versuchetes Fleisch tatsächlich aus heimischer Produktion stammt, muß bis ins letzte Detail geklärt werden, warum diese Produkte ungeprüft in den Export oder auch in den heimischen Handel gelangen konnten. Sollte sich jedoch gar herausstellen, daß mit wachstumsfördernden Krebserregern verseuchte Ware laut Berichten einiger Zeitungen gar nicht aus österreichischer Produktion stammt, sondern nur in heimischen Schlachthöfen verarbeitet und anschließend von der AMA exportiert worden ist, wäre der Skandal perfekt. Dies wäre ein echter Grund für die sofortige Auflösung der AMA. Weder Konsumenten noch die Bauern würden es verstehen, daß die AMA mit den Zwangsbeiträgen der Landwirtschaft ausländisches und noch dazu verseuchtes Fleisch ankauft, jahrelang um teures Bauerngeld lagert und dann nach Italien exportiert!"

Vor Einlangen anerkannter Probenergebnisse gelte aber - so Schimanek abschließend - auch für die AMA die Unschuldsvermutung. Die Öffentlichkeit, vor allem aber Tausende korrekt arbeitende bäuerliche Betriebe hätten aber jedenfalls das Recht auf lückenlose Aufklärung und Veröffentlichung des wahren Sachverhaltes.

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