Egerer fordert Änderung der Förderungsrichtlinien für Kinderbetreuungsmilliarde

Niederösterreich, 31.7.98 (NÖI) Die zweite Kinderbetreuungsmilliarde in den Jahren 1999 und 2000 soll
vorrangig für zusätzliche Betreuungsplätze von Klein- und Schulkindern sowie zur vorübergehenden Stützung von Personalkosten verwendet werden. Dazu ist aber eine Änderung der bisherigen Bedingungen bei der Gewährung eines Zuschusses für zusätzliche Kinderbetreuungen durch den Bund notwendig, unterstreicht LAbg. Maria Luise Egerer die Forderung von
Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. "Nur so kann dieses Geld wirklich sinnvoll genutzt werden", so Egerer.****

"In Niederösterreich ist bei der Betreuung von Kindern im Kindergarten zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr nahezu eine flächendeckende Vollversorgung erreicht. Defizite gibt es nur für Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr und für Schulkinder. Darüber hinaus sind die freien Kindergruppen durch die Verkürzung der Personalkostenförderung durch das AMS schwer gefährdet, erklärte die Abgeordnete.

"Um den Bedarf zu decken, muß die nächste Kinderbetreuungsmilliarde auf diese Notwendigkeiten Rücksicht nehmen. Das ist der Grund für die Forderung Niederösterreichs, die Förderungsrichtlinien bei den Bundesministerien für Familie und Frauen zu ändern", betonte Egerer.

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