Newmont verdient im zweiten Quartal 16 Cent pro Aktie / Weiterhin guter Cash Flow erzeugt

Denver/Colorado (ots-PRNewswire) - Ausgezeichnete
Betriebsergebnisse versetzten die Newmont (NYSE: NEM) in die Lage, die Auswirkungen des niedrigen Goldpreises auf ein Minium zu beschränken und im zweiten Quartal 16 Cent sowie auch in der ersten Hälfte von 1998 36 Cent pro Aktie zu verdienen. Die leistungsfähige betriebliche Struktur des Unternehmens erzeugte einen Cash Flow -nach Veränderungen beim Betriebskapital - von 70 Cent pro Aktie im zweiten Quartal und $1,03 pro Aktie für die erste Hälfte von 1998.

In den gleichen Zeiträumen des Vorjahres verdiente Newmont 29 Cent pro Aktie für das Quartal und 52 Cent für die sechs Monate vor den Kosten in Verbindung mit dem Erwerb der Santa Fe Pacific Gold Corporation. Nach den Fusionskosten lag der Verlust für 1997 bei 41 Cent und bei 9 Cent pro Aktie jeweils für das Quartal und für sechs Monate. Der betriebliche Cash Flow belief sich auf 9 Cent pro Aktie für die sechs Monate 1997.

Ronald C. Cambre, Newmonts President, Chariman und CEO: "Unser Hauptaugenmerk gilt in diesen Zeiten der Herausforderung einer Verbesserung unseres Cash Flows. Newmont hat die betriebliche und finanzielle Flexibilität, seine beträchtlichen Ressourcen zu optimieren und sich der derzeitigen Situation anzupassen. Genauso wichtig ist es, daß wir in einer idealen Position sind, höhere Dividenden zu zahlen, wenn der Goldkurs sich erholt."

Newmont produzierte im zweiten Quartal 1998 1.037.700 Nettounzen bei Gesamtkosten in bar von $182 pro Unze und erhielt sich damit seine führende Position in der nordamerikanischen Goldindustrie. Die Nettoproduktion von 2.070.500 Unzen in der ersten Hälfte von 1998 stieg um zehn Prozent gegenüber 1997, während die Gesamtkosten in Cash und sechs Prozent auf $183 pro Unze fielen.

Für die drei Monate, die am 30. Juni endeten, erwirtschaftete Newmont Gold $27,4 Millionen, verglichen mit einem Verlust von $69,0 Millionen nach fusionsbedingten Kosten von $157,7 Millionen (nach Steuern: $116,5 Millionen bzw. 70 Cent pro Aktie) für den gleichen Zeitraum 1997. Newmont Mining, in dessen Besitz sich 94 Prozent von Newmont Gold befinden, erwirtschaftete $25,7 Millionen im 1998er Quartal, verglichen mit einem Verlust von $64,6 Millionen im Vorjahr.

Der Goldumsatz fiel um 11 Prozent auf $374,0 Millionen - als Ergebnis des Rückgangs beim durchschnittlich erzielten Goldpreis von $48 auf durchschnittlich $320 pro verkaufte Nettounze.

Für die sechs Monate erwirtschaftete Newmont Gold $60,2 Millionen verglichen mit einem Verlust von $14,3 Millionen im letzten Jahr und Newmont Mining erwirtschaftete $56,5 Millionen im Vergleich zu einem Verlust von $13,4 Millionen. Für den gleichen Zeitraum 1998 belief sich der Cash Flow nach Veränderungen im Betriebskapital für Newmont Gold auf $171,2 Millionen, verglichen mit $15,2 Millionen für den gleichen Zeitraum im Vorjahr. Dies schließt fusionsbedingte Kosten mit ein. Cambre: Wir erwarten, daß der Cash Flow in der zweiten Hälfte des Jahres steigt, wenn wir Lagerbestände abbauen."

Die Goldverkäufe für die letzten sechs Monate betrugen $752,0 Millionen, drei Prozent weniger als im Vorjahr. Die erhöhte Produktion glich teilweise einen Rückgang um $47 pro Unze im durchschnittlich erzielten Preis auf $322 pro Nettounze aus. Hedgegeschäfte auf rund 550.000 Unzen aus der 1998er Produktion hoben den erzielten Gewinn für diesen Zeitraum auf $25 pro Unze über dem Platzkurs von $297.

Die Betriebstätigkeit in Nordamerika produzierte 773.200 Unzen Gold im zweiten Quartal, etwas weniger als die 789.000 Unzen, welche in den zweiten drei Monaten 1997 produziert wurden. Die Gesamtkosten in Cash für den Zeitraum fielen um $13 pro Unze auf $199. Es gab folgende Höhepunkte:

- In Nevada stieg die Produktion aus der Verfeinerung um 26 Prozent auf 310.000 Unzen, zurückzuführen auf verbesserte Betriebsraten in den Twin Creeks Autoklaven. Dies glich die sinkende Produktion im Oxidierungs- und Auslaugungsbereich mehr als aus.

- Ende Juli erhielt Newmont Genehmigungen und begann mit Probebohrungen auf Schürfland neben der Mesquite Mine in Kalifornien, wo die Produktion rückläufig ist.

- Ausländische Betriebstätigkeiten produzierten 264.500 Nettounzen im zweiten Quartal bei Gesamtkosten von $133 pro Unze verglichen mit 239.000 Unzen bei Gesamtkosten von $135 pro Unze im 1997er Quartal. Höhepunkte waren:

- Minera Yanacocha in Peru produzierte 287.00 Unzen (147.800 Nettounzen), 12 Prozent mehr als 1997. Die Gesamtkosten in bar stiegen mit der kurzen Laufzeit des Besitzes und der Auswirkung von El Nino um $18 pro Unze auf die erwarteten $109. Im Juni hat das Oberste Gericht von Peru endgültig bestätigt, daß Newmont einen Anteil von 51,35 Prozent an dem Joint Venture hat.

- Das Zarafshan/Newmont Joint Venture in Usbekistan produzierte 85.600 Unzen (42.800 Nettounzen) im zweiten Quartal, verglichen mit 117.700 Unzen (58.800 Nettounzen) im 1997er Zeitraum. Die Gesamtkosten von $258 in bar pro Unze schlossen eine kumulative Berichtigung in Höhe von $69 pro Unze mit ein, um niedrigere Auslaugungsergebnisse widerzuspiegeln. Dies läßt sich mit Gesamtkosten in bar von $204 pro Unze im letzten Jahr vergleichen.

- Minhasa Reya produzierte 73.900 Unzen während des Quartals, einen Zuwachs von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtkosten in bar fielen von $171 auf $108 pro Unze. Die Anschaffung einer Quecksilber-Schrubbürste in letzten Jahr hat es dem Betrieb ermöglicht, verfeinerte Erze von höherer Qualität zu verarbeiten.

Gute Ergebnisse wurden aus allen Regionen in den ersten sechs Monaten des Jahres gemeldet. Die Betriebe in Nordamerika steigerten ihre Produktion um acht Prozent auf 1.543.200 Unzen, während die Gesamtkosten in bar um $11 pro Unze auf $201 fielen. Die internationalen Betriebe produzierten 527.300 Nettounzen, eine Steigerung von 20 Prozent verglichen mit dem Vorjahr, während die Gesamtkosten in bar um neun Prozent auf $129 pro Unze fielen.

Kontinuierliche Kostenkontrollen führten in der ersten Hälfte 1998 zu einem Rückgang von $30,5 Millionen an Forschungskosten, allgemeinen und Verwaltungskosten sowie Kosten für andere Zwecke. Die Zinskosten blieben in diesem Zeitraum unverändert. Newmont hatte Einkommensteuerkosten in Höhe von $14,9 Millionen für die ersten sechs Monate 1998, verglichen mit einer Steuergutschrift in Höhe von $15,4 Millionen für 1997, die hauptsächlich auf fusionsbedingte Kosten zurückzuführen war.

Kapitalausgaben für die ersten sechs Monate fielen von $186,5 Millionen vor einem Jahr auf $115,2 Millionen. Weitere Investitionstätigkeiten in Höhe von $120,3 Millionen waren der Erwerb der zusätzlichen Anteile an Yanacocha und erste Schritte in Richtung Batu Hijau. Nachdem Schulden in Höhe von $17,5 Millionen in der ersten Hälfte 1998 getilgt waren, hatte Newmont ein Barguthaben in Höhe von $54,1 Millionen, verglichen mit $114,2 Millionen vor einem Jahr. Per 30. Juni 1998 fiel das Verhältnis langfristige Verbindlichkeiten zu Kapital auf 40 Prozent, verglichen mit 41 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Beim Überblick über den Stand der Projekte merkte Mr. Cambre an:

- La Herradura, Newmonts Joint Venture mit Penoles in Mexiko, an dem Newmont einen Anteil von 44 Prozent besitzt, hat am 7. Juli zum ersten Mal Gold gegossen. Die erwartete durchschnittliche jährliche Produktion für das Joint Venture beträgt 150.000 Unzen bei Gesamtkosten in Cash von rund $180 pro Unze.

- Batu Hijau in Indonesien, Newmonts Joint Venture mit Sumitomo, an dem Newmont einen Anteil von 45 Prozent besitzt, ist jetzt mit über 7700 Arbeitern an Ort und Stelle zu 45 Prozent komplett. Das $1,9 Milliarden Projekt ist weiterhin im Budget und soll termingerecht Ende 1999 gestartet werden. Das kumulative Prestripping der Mine beträgt über 11 Millionen Tonnen, dabei werden 150.000 Tonnen an Material jeden Tag gefördert. Nach der Fertigstellung wird Batu Hijau eins der weltweit größten und kostengünstigsten Kupfer/Gold Projekte werden. Die geschätzte jährliche Produktion in der 20-und mehrjährigen Lebensdauer der Mine wird durchschnittlich 540 Millionen Pfund Kupfer und 550.000 Unzen Gold betragen.

- Gestützt auf die Erfolge der Probebohrungen in der ersten Hälfte des Jahres, plant das Unternehmen, 1998 nach Ausbeutung der Minen Reserven von mehr als fünf Millionen Unzen zu ersetzen.

Diese Presseerklärung enthält "zukunftsbezogene Aussagen" im Sinne der US-amerikanischen Bundeswertpapiergesetze. Die Leistung des Unternehmens unterliegt Risiken, Unwägbarkeiten und anderen Faktoren, die dazu führen könnten, daß die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von diesen Aussagen abweichen. Solche Risiken umfassen - sind jedoch nicht beschränkt auf - Schwankungen im Goldkurs, höhere Produktionskosten, Abweichungen in der Qualität des Erzes oder bei den Förderungsergebnissen wie in den Minenplänen angenommen, Nicht-Realisierbarkeit von geschätzten Synergien, das Ausbleiben der planmäßigen Erstellung notwendiger Zulassungen oder anderer gesetzmäßiger Genehmigungen, Veränderungen in den Gesetzen oder Vorschriften der USA oder im Ausland und Verzögerungen in der Zustellung oder Erteilung notwendiger Finanzierung. Eine detaillierte Aufstellung solcher Risiken und anderer Faktoren steht auf Seite 18 des Jahresberichts für 1997 auf dem 10-K Formular für Newmont Mining und Newmont Gold.

ots Originaltext: Newmont Mining Corporation
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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