Meinl und Rewe drohen mit Arbeitsplatzvernichtung

Piefke-Saga die Zweite

Wien (OTS) - "Gestern noch eine schlimme Vorahnung, heute bereits Realität," erklärte Josef Stingl, Vorsitzender der KPÖ Niederösterreich. Die 'Piefke-Saga'-Serie wird fortgesetzt. Denn es ist bereits soweit, der deutsche Rewe-Konzern und der österreichischen 'Mohr' fürchten um ihren "Reibach". Gleich nachdem einige österreichische PolitikerInnen verbal gegen die Konzentration im Lebensmittelhandel vorgegangen sind, drohte Rewe, nichts mehr in Österreich einzukaufen, und Julius Meinl, 2000 Beschäftigte auf die Straße zu setzen. Würde man diese Drohungen nach dem österreichischen Strafgesetz verfolgen, käme der Tatbestand einer Erpressung im klassischen Sinne zustande. Darauf stehen hohe Gefängnisstrafen.*****

Anders, wenn's um Wirtschaftskrieg geht. Hier werden die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, etwas gedonnert, aber schlußendlich "für die Rettung der Arbeitsplätze" dem Druck der Konzerne nachgegeben. Stingl fordert nochmals, endlich einen anderen Weg einzuschlagen. "'Mehr Staat - weniger privat' ist zwar derzeit nicht gerade populär, aber der einzige Weg, gegen die Wirtschaftsverbrechen, die seit dem EU-Beitritt der österreichischen Bevölkerung verstärkt angetan werden, anzukämpfen," schloß Stingl.

(Fortsetzung möglich)

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