NÖ Forschungsdatei (NÖFODAT) aktualisiert

Land NÖ bei den größten Auftraggebern geförderter Forschung

St.Pölten (NLK) - Mit Juni ist die neue Niederösterreichische Forschungsdatei (NÖFODAT) in der 3. Auflage erschienen. Damit ist es der NÖ Landesakademie gelungen, eine Datenbank zu erstellen, in der problemlos Forschung in, über und für Niederösterreich recherchiert werden kann. Die vom Land Niederösterreich, forschungsfördernden Fonds, Ministerien und Universitäten in Auftrag gegebene Forschung ist nach Stichworten oder nach Fachbereichen des Statistischen Zentralamtes abrufbar. So ist es möglich, schnell zur relevanten NÖ Forschungsinformation oder auch zu neuen Partnern zu kommen.

Insgesamt enthält die NÖFODAT 1998 2.665 Forschungsprojekte, von denen 1.348 (50,6 Prozent) Diplomarbeiten und Dissertationen sind. 503 Projekte oder 18,8 Prozent wurden von der NÖ Landesregierung gefördert, was im Sinne einer Forschungskoordination innerhalb des Amtes der NÖ Landesregierung von großem Interesse ist.
Die wesentlichsten Rückschlüsse auf die Forschungslandschaft Niederösterreich sind laut NÖFODAT, daß insgesamt die Wiener Universitäten die größten "Auftraggeber" für die Forschung in Niederösterreich sind und bei der geförderten Forschung das Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr sowie das Land Niederösterreich die erheblichsten Auftraggeber sind. Forschung in Niederösterreich erfolgt durch Institutionen, welche ausschließlich vom Land Aufträge erhalten, bis zu solchen, welche die NÖ Forschung aus anderen Mitteln finanzieren, dazwischen sind alle Mischformen möglich. Einschließlich der nicht geförderten Projekte liegen die Wirtschafts- und die Historischen Wissenschaften an erster Stelle.

Als Ausblick hält das NÖFODAT-Begleitheft fest, daß es in Zukunft überlegenswert erscheint, die NÖ Forschungsdatei mit EU-Forschungsdatenbanken zu vernetzen, insofern dieses Instrument zur Forschungskoordination in Österreich sowie in den meisten EU-Ländern unbekannt ist und Niederösterreich hier eine Vorreiterrolle zukommt. Zudem könnte die Erarbeitung eines Schwerpunktkonzeptes für Forschungsförderung in Zukunft als Steuerungsinstrument die volkswirtschaftliche Wirkung der eingesetzten Mittel verbessert und der Forschung damit insgesamt zu einem höheren Stellenwert verhelfen.

Nähere Informationen bei der NÖ Landesakademie (Mag. Urban) unter der Telefonnummer 02742/294-0 oder per e-mail:
michael.urban@noel.gv.at.

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