Strafmandate: Kreditkarten-Zahlung wird am 1.1.99 eingeführt

Visa-Austria jetzt schon startbereit - BILD

Wien (OTS) - Ab 1. Jänner 1999 können Strafmandate in ganz Österreich auch mit Kreditkarte bezahlt werden. So ist es zumindest geplant. Für die österreichischen Autofahrer, aber auch für die Touristen ist diese neue Zahlungsmöglichkeit ein lange gefordertes Serviceangebot von seiten der Exekutive. Während in anderen europäischen Ländern, z.B. in Deutschland, Pilotversuche erst im Anlaufen sind, nimmt Österreich hier eine Vorreiterrolle ein. Aus diesen beiden Gründen plädiert Visa Vorstandsdirektor KR Helmut Nahlik für die pünktliche Einführung der Kredit-karten-Zahlung. Visa-Austria jedenfalls ist jetzt schon startbereit.

Die in Deutschland beginnende Versuchsphase ist in Österreich bereits erfolgreich abgeschlossen. In den beiden Tiroler Testbezirken Imst und Landeck wurden von August letzten Jahres bis Ende Juni 1998 bereits einige hundert Zahlungen mit Visa-Karten im Wert von mehr als einer halben Million Schilling durchgeführt - und zwar absolut problemlos mit den sog. "Ritsch-Ratsch"-Imprintern. Österreichweit und gesamtjährig angewendet werden dementsprechend per Kreditkarten-Zahlung künftig größere Beträge bargeldlos an die Gendarmerie übergehen. Denn allein z.B. in Salzburg wurden 1997 insgesamt rund 70.500 Mandate im Wert von 23 Mio. Schilling ausgestellt.

Im Sinne der österreichischen Autofahrer und mit Blick auf die in der Wintersaison zumeist im Auto anreisenden Skigäste weist Visa-Austria Vorstandsdirektor KR Helmut Nahlik auf die Wichtigkeit dieser Einführung hin. "Schließlich bringt die bargeldlose Zahlung nicht nur den Autofahrern wesentliche Vorteile; die Gendarmen profitieren ebenfalls durch die rasche und unbürokratische Abwicklung."

Derzeit müssen die österreichischen Autofahrer, die zuwenig Bargeld bei sich haben, noch mit einer Anzeige rechnen, die ein zwei-bis dreimal größeres Loch in ihren Geldbeutel reißt. Im günstigsten Fall eskortiert die Gendarmeriestreife den Lenker bis zum nächsten Bankomaten. Ausländern, die kein Bargeld bei sich haben, wird als Pfand alles abgenommen, was dem ungefähren Gegenwert der Strafe entspricht. Solche Leerfahrten kann sich die Exekutive mit der Einführung der Kreditkarten-Zahlung ersparen. Die Lager mit den beschlagnahmten Wertgegenständen können aufgelassen, und es müssen auch keine größeren Geldbeträge mehr auf den Dienststellen aufbewahrt werden. Ganz abgesehen davon, daß die Akzeptanz der Strafen durch die Autofahrer erheblich durch diese kundenfreundliche Zahlungsart steigt, und während der Amtshandlung weniger Konflikte provoziert werden.

Vertragspartner noch offen

Visa-Austria steht in den Startlöchern. Sobald geklärt ist, ob die Landesgendarmerie-Kommanden oder, wie bereits in Tirol, die eigentlich für die Strafmandate zuständigen Bezirkshauptmannschaften die Verträge abschließen, können die Fahrzeuge österreichweit mit Imprintern ausgestattet werden. "Selbstverständlich bieten wir der Exekutive auch unsere Unterstützung bei der Instruktion der Gendarmen an", erklärt Nahlik. Außerdem beteiligt sich Visa-Austria auch bei der Information der Öffentlichkeit und natürlich ganz besonders der Visa-Karteninhaber.

Mautsünder zahlen schon heuer mit Karte

In einem Bereich wurden schon vor der Sommerurlaubssaison die notwendigen Reformschritte gesetzt: Mit 250 neu ausgestatteten Fahrzeugen und geschulten Gendarmen wird Mautsündern bereits heuer die sog. Mautersatzgebühr auch mit Kreditkarte abverlangt.

In Österreich gibt es derzeit rund 655.000 Visa-Karteninhaber und rund 41.000 Vertragspartner. Der Gesamtumsatz im Jahr 1997 betrug 25,4 Mrd. Schilling, wobei 14,5 Mrd. Schilling bei österreichischen Vertragspartnern umgesetzt wurden. Die Visa-Service-Kreditkarten AG beschäftigt per 31. Dezember 1997 161 Mitarbeiter, davon 42 auf Teilzeitbasis. Visa ist das weltweit größte Kartenzahlungssystem für Verbraucher mit rund 15 Mio. Akzeptanzstellen, 650 Mio. Karteninhabern und 21.000 Visa-Mitgliedsinstituten. Der Umsatz aller Visa-Karten betrug in den 12 Monaten bis Ende Dezember 1997 1,2 Billionen US$ weltweit.

(Siehe auch APA/OTS-BILD)

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