LR Bauer: Zweite Strahlentherapiestation für Niederösterreich – in St. Pölten

Länderkonferenz der Gesundheitslandesräte von Wien, NÖ und Bgld. im Herbst in St. Pölten

St. Pölten, (SPI) – "Niederösterreich braucht eine zweite Strahlentherapiestation. Das größte Bundesland hat derzeit mit Wiener Neustadt nur eine solche spitzenmedizinische Einrichtung, welche die Patienten des südl. Niederösterreich und Teile des Burgenlands versorgt. Viele Patienten aus den anderen Landesteilen sind zur Behandlung außerhalb des eigenen Bundeslandes gezwungen und müssen dabei oft auch besondere Erschwernisse in Kauf zu nehmen. Das Schwerpunktkrankenhaus St. Pölten im Herzen Niederösterreichs wäre der logische Standort für diese Einrichtung – nicht zuletzt auch aufgrund seiner entsprechenden Verkehrsanbindung", stellt Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer fest.****

Bauer hat in diesem Zusammenhang bereits die Initiative ergriffen und mit dem Wiener Gesundheitslandesrat Sepp Rieder diesbezügliche Gespräche betreffend einer Gesamtversorgung der Ostregion geführt. Sollte sich Niederösterreich zur Errichtung einer zweiten Strahlentherapiestation entscheiden, so geht man in Wien davon aus, daß die Konzeption der Strahlentherapiestation im Krankenhaus Lainz entsprechend kleiner und primär auf den Wiener Bedarf zugeschnitten sein wird. Sollte Niederösterreich keine zweite Station errichten, muß Lainz größer ausfallen, um auch den Bedarf für die niederösterreichischen Patienten decken zu können. Die Patienten des östlichen Weinviertels sollten dann im SMZ Ost versorgt werden.

"Diese Entscheidung muß nun rasch getroffen werden, wobei ich die Meinung vertrete, daß sich NÖ als größtes Bundesland seine Versorgung mit spitzenmedizinischen Einrichtungen verstärkt in eigener Verantwortung sichern muß. Im Herbst dieses Jahres findet in St. Pölten eine Länderkonferenz der drei Gesundheitslandesräte von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zum Thema "Gesundheitspolitik in der Ostregion" statt. Dabei wird die zweite Strahlentherapie für NÖ ein wichtiges Thema sein. Zentraler Schwerpunkt wird die Verbesserung der gesundheitspolitischen Zusammenarbeit der Länder zum Wohle der Patienten sein, wobei Effizienzsteigerungen und damit auch Qualitätsfortschritte erzielt werden sollen", so Landesrat Bauer abschließend.
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