Gabmann: Offensive für regionale Entwicklung

Ausbau der Infrastruktur in den Grenzregionen

Niederösterreich, 30.7.98 (NÖI) Impulse für die regionale Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Grenzgebiete
sind ein Schwerpunkt der NÖ Landespolitik in nächster Zeit. Ziel dieser Offensive ist laut Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann, einerseits die Stärkung der regionalen Wirtschaftschancen sowie andererseits die weitere Verbesserung der Attraktivität Niederösterreichs als europäischer Wirtschaftsstandort im Hinblick auf die EU-Erweiterung.****

Zu den konkreten Vorhaben der regionalen Entwicklungsoffensive zählen die landesweit geplanten Regionalen Innovationszentren
(RIZ) sowie das im Auftrag von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll entwickelte Sonderprogramm zur Grenzlandförderung. Bis zum Jahr 2000 soll Niederösterreich über ein Netzwerk an Regionalen Innovationszentren in allen Landesvierteln nach dem Modell des RIZ NÖ Süd verfügen, in denen innovative Jungunternehmer die Startphase verbringen, bevor sie für ihr Unternehmen einen nahegelegenen Standort suchen. Gabmann: "Bereits fixierte RIZ-Standorte sind Krems für das Waldviertel und Hollabrunn für das Weinviertel."

Das mit 200 Mio. S dotierte Grenzlandsonderprogramm sieht vor allem den beschleunigten Ausbau der Infrastruktur in den NÖ Grenzregionen vor. Damit sollen Standortnachteile für Betriebsansiedlungen abgebaut werden sowie die Chancen dieser Gebiete im Tourismus besser genützt werden können. Gabmann ist überzeugt, daß auf Grund der natürlichen Ressourcen in den nördlichen Grenzregionen noch erhebliche touristische Entwicklungspotentiale bestehen.
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