Einbecker Brauhaus AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Zwischenbericht vom 27.O7.98

Einbecker Brauhaus AG erfolgreich gestartet

Im Jahr 1997 wurde die Einbecker Brauhaus AG, Einbeck, durch Verkauf der Aktienmehrheit an eine Investorengruppe unter Führung der Ender & Partner AG, Vermögensverwaltung, Köln, aus dem Brau und Brunnenkonzern herausgelöst. Seitdem agiert das Unternehmen selbständig am Markt. Die jetzt veröffentlichten Zahlen für das 1. Geschätshalbjahr 1998 belegen, daß der Brauerei aus Südniedersachsen diese Umstellung trotz der allgemein schwierigen Lage auf dem Biermarkt gut gelungen ist.

Mit der Übernahme der Martini-Brauerei in Kassel stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 53 Mio. DM. Das Betriebsergebnis konnte um 23 Prozent auf 8,1 Mio. DM gesteigert werden.

Trotz der schwierigen Lage auf dem Biermarkt, nicht zuletzt wegen des verregneten Sommers, erwartet der Vorstand eine Dividendenausschüttung von 1,25 DM je Aktie auf das um 50 Prozent erhöhte Grundkapital.

Der Hauptgrund für die positive Entwicklung wird in der Trennung des Brauhauses von der Brau und Brunnen AG, Dortmund, im Jahr 1997 gesehen. Seit der Loslösung vom Konzern kann die Brauerei schneller und flexibler am Markt agieren. Bewiesen hat sie diese neue Freiheit mit der Übernahme der Martini- Brauerei und der erfolgreichen Einführung von drei neuen Bieren innerhalb weniger Monate: Auf die Einführung von Einbecker Dunkel folgte Einbecker Brauherren Pils Alkoholfrei. Kurz nach der Übernahme der Martini-Brauerei wurde unter diesem Namen ein Weissbier am Markt plaziert, das von den Verbrauchern äußerst positiv aufgenommen wurde. Deutliche Kostenreduzierungen in allen Bereichen trugen ihren Teil zum gelungenen 1. Halbjahr 1998 bei.

Starke Regionalmarken sowie eine fundierte strategische Neuausrichtung nach der Trennung vom Konzern sollen die Ertragsstärke des Unternehmens auch für die Zukunft sichern. eme fundierte der Trennung vom des Unternehmens

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