Abschlußbericht des NÖ Winterdienstes:

Weniger Einsätze und geringere Kosten als im Vorjahr

St.Pölten (NLK) - Der alljährlich im Juli vorliegende Abschlußbericht des NÖ Winterdienstes bietet wieder Gelegenheit, den vergangenen Winter noch einmal kurz Revue passieren zu lassen. Der Winter 1997/98 verlief aus der Sicht des NÖ Winterdienstes bis auf einige Ausnahmen nicht sehr spektakulär, dennoch gab es aufgrund des wechselhaften Wetters und der örtlichen Temperaturunterschiede sowie aufgrund der zum Teil ergiebigen Schneefälle jede Menge zu tun. Das hatte sowohl auf die Kosten als auch auf die Einsätze (Räumung und Streuung), auf die vorbereitenden Maßnahmen, Streckenkontrollen etc. entsprechende Auswirkungen: Die Einsätze mit den 431 eigenen Fahrzeugen (Lkw, Unimogs etc.) und den 322 angemieteten Fahrzeugen schlugen sich mit rund 441,5 Millionen Schilling zu Buche (1996/97:
538 Millionen Schilling). Die Mitarbeiter des NÖ Winterdienstes waren fast 900.000 Stunden im Einsatz. Insgesamt wurden über 29.500 Tonnen Salz und knapp 138.000 Tonnen Splitt gestreut. Sowohl die Einsatzstunden als auch der Salz- und Splittverbrauch waren jedoch wesentlich geringer als im Jahr davor. Insgesamt haben die 59 Straßenmeistereien und 7 Autobahnmeistereien in Niederösterreich ein Autobahn- und Schnellstraßennetz von 538 Kilometer Länge, ein Bundesstraßennetz von über 3.000 Kilometer Länge und Landeshauptstraßen und Landesstraßen mit einer Länge von knapp 10.700 Kilometern zu betreuen.

Die Zeit von Oktober bis Ende Dezember des vergangenen Winters verlief relativ ruhig, nur vereinzelt gab es Schneefälle in höheren Lagen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dennoch waren im Waldviertel, im Voralpen- und im Semmeringgebiet immer wieder Einsätze erforderlich. Erst in der zweiten Jännerhälfte gab es ausgiebige und anhaltende Schneefälle, vor allem im Süden Niederösterreichs. Am 21. und 22. Jänner fielen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, auf der A 21 Außenringautobahn kam es damals aufgrund hängengebliebener Fahrzeuge stundenlang zu einem Verkehrsstillstand. Die nächsten Wochen und Monate verliefen relativ ruhig, nur vereinzelt gab es Schneefälle und Glatteis. Zu den letzten Wintereinsätzen kam es Mitte April im Voralpengebiet.

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