Mobilfunksystem GSM durchbricht "100 Millionen Teilnehmer- Schallmauer"- Rund 50% telefonieren in Ericsson-GSM-Netzen

Wien (OTS) - Ericsson, der weltweit führende Lieferant von Mobilfunknetzen gibt bekannt, daß GSM (Global Systems for Mobile Communications), das weltweit am häufigsten installierte und am schnellsten wachsende Mobilfunksystem dabei ist, die 100 Millionen-Teilnehmermarke zu überschreiten. Die ersten GSM-Systeme gingen 1992 in Betrieb. Das Überschreiten der 100 Millionen-Teilnehmer-Schwelle erfolgte nach nur 6 Jahren deutlich früher, als selbst optimistische Branchenanalytiker noch vor kurzer Zeit prognostiziert hatten.

"Mit dem Überschreiten dieser Grenze ist eindeutig bewiesen, daß GSM die Bedürfnisse von Teilnehmern und Mobilnetzbetreibern bestens erfüllt. GSM ist u.a. die zukunftssichere Basis für Mobilnetze der dritten Generation*) mit mobilen Daten- und Multimediadiensten und eröffnet eine unglaubliche Palette von Möglichkeiten in der zukünftigen Welt der Telekommunikation", erklärt Sven-Christer Nilsson, President und CEOvon Ericsson.

Der offene GSM-Standard hat einen weltweiten Wettbewerb von Anbietern von Terminals und Infrastruktur ermöglicht und damit zu einer raschen und kosteneffizienten Entwicklung geführt.

Neue Ericsson-Technologien für Netze der 3. Generation

Bisher wurden mobile Netze hauptsächlich zur Sprachkommunikation genutzt. Zu Beginn des nächsten Jahrtausends wird die GSM-Netzwerkarchitektur auch drahtloses Internet, leistungsfähige Multimediaanwendungen und auf Internetprotokollen (IP) basierende Dienste anbieten.

Ericsson war beispielsweise das erste Unternehmen, das heuer die neue paketvermittelte Technologie GPRS (General Packet Radio Service) vorstellen konnte, mit der die GSM-Netze weiter ausgebaut werden sollen, um Datakom-Services abzuwickeln. Eine weitere Ericsson Neuentwicklung ist EDGE (Evolved Data Rates for GSM Evolution), mit der bereits heute Datengeschwindigkeiten erreicht werden können, die es den Betreibern ermöglichen, Dienste der dritten Generation anzubieten.

EDGE und der bereits durch Ericsson in Erprobung befindliche WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access)-Standard ermöglichen bereitsin heutigen GSM-Netzen eine Entwicklung in Richtung der künftigendritten Generation von Mobilnetzen.

Fast die Hälfte aller GSM-Teilnehmer telefonieren mit Ericsson

Rund 500 Millionen GSM-Benützer telefonieren weltweit in von Ericsson errichteten Mobilfunknetzen. Das Unternehmen hat bereits Systeme anmehr als 120 Betreiber von GSM 900-, 1800- und 1900 MHz-Netzen in rund 65 Länder der Welt geliefert. Derzeit kommen jeden Monat fünfMillionen neue GSM-Teilnehmer in 120 Ländern der Welt dazu. Es gibtinternational beinahe 300 GSM-Betreiber; weitere 50 stehen kurz davor, den Betrieb aufzunehmen. In den neuesten Prognosen von Ericsson wird mit über 450 Millionen GSM-Teilnehmern bis Ende des Jahres 2003 gerechnet.

Ericsson beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter in mehr als 130Ländern. Ihrer Kompetenz und Erfahrung in Bereich Festnetz und mobile Netze, Mobiltelefone und Infocom-Systeme verdankt Ericsson seine weltweit führende Stellung in der Telekommunikation.

Ansprechpartner:Dir. Ing. Gerhard Gindl, Unternehmenssprecher

Ericsson Austria AG, 1121 Wien,
Pottendorferstraße 25-27
Tel.: (01) 81100/5771 DW

*) Mobilnetze:1. Generation: analoge Netze

(z.B. 450 MHz C-Netz
in Österreich
900 MHz D-Netz in
Österreich)
2. Generation: digitale Netze (GSM)
3. Generation: drahtlose
Hochgeschwindigkeits-

Datennetze für Multimedia-Dienste (Sprach-Daten-Bildüber- Tragung) und Internet
Protokoll
(IP) basierende Dienste

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