Spindelegger: Verbesserungen für Pendler

ÖAAB Initiative erfolgreich

Niederösterreich, 27.7.1998 (NÖI) Über Initiative des ÖAAB-Obmannes AbgzNR Dr. Michael Spindlegger und des Arbeiterkammervizepräsidenten LAbg Alfred Dirnberger werden die Richtlinien der Pendlerhilfe des Landes Niederösterreich neu überarbeitet. Wesentlichster Inhalt der Überarbeitung der Richtlinien wird eine allgemeine Anhebung der Einkommensgrenzen sein. Darüberhinaus soll eine grundsätzliche Neustrukturierung
der Pendlerhilfe überlegt werden.****

Niederösterreich weist durch seine regional sehr
unterschiedlich strukturierte Wirtschaft einen überproportional hohen Anteil an Tagespendlern auf. Dies bedingt neben einem
hohen Zeitaufwand auch die Aufwendung beträchtlicher
finanzieller Mittel. Um hier einen sozialen Ausgleich zu
schaffen, fördert das Land im Rahmen der Pendlerhilfe nach
sozialen Gesichtspunkten und ab einer bestimmten Entfernung die Kosten für Berufspendler. Sind in der Vergangenheit die
Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel überproportional im Vergleich zur Einkommensentwicklung gestiegen, so fand diese Entwicklung in den Richtlinien der Pendlerhilfe keine Berücksichtigung.

Die ÖAAB-Abgeordneten haben sich daher dieser Problematik angenommen und mit einem Resolutionsantrag die Niederösterreichische Landesregierung aufgefordert, eine Überarbeitung der Richtlinien für die NÖ-Pendlerhilfe vorzunehmen. Mit einer Neufestsetzung der Einkommensgrenzen und einer Anpassung der NÖ-Pendlerhilfe an die aktuellen Herausforderungen könnte man die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel und damit auch deren Auslastung maßgeblich
steigern.

Der Landesobmann des NÖ-AAB, Dr. Spindlegger wertet diese Initiative als klares Signal an die niederösterreichischen Arbeitnehmer, als Signal dafür, daß sich der NÖ-AAB der niederösterreichischen Arbeitnehmer/Innen annimmt.

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