Jeder dritte Österreicher wäre gerne Unternehmer

54% sagen: Österreich braucht mehr Selbständige

Wien (PWK) - Allmählich wird es auch in Österreich salonfähig, ein Unternehmen zu gründen. Das Klima dafür hat sich in letzter Zeit spürbar gebessert. Das Fessel-GfK Institut für Marktforschung hat im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich in einer repräsentativen Umfrage unter 1.500 Personen im ganzen Bundesgebiet erhoben, daß sich 30 Prozent gerne selbständig machen würden. 23 Prozent haben in diesem Jahr schon ernsthaft daran gedacht, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. ****

Für die Selbständigkeit spricht am häufigsten, daß man dann bei der Arbeit sein eigener Herr wäre (75 Prozent), sich die Zeit besser einteilen könnte (54 Prozent), und der eigene Ideenreichtum (48 Prozent). Immerhin 24 Prozent sehen darin eine Möglichkeit, auf diese Weise Arbeit auf einem ausgetrockneten Arbeitsmarkt zu finden.

Gegen den Unternehmerberuf wenden die befragten Österreicher am häufigsten ein, daß die Selbständigkeit mit zu großen Risiken verbunden ist (51 Prozent), daß es ihnen an Anfangskapital fehlt (40 Prozent) oder an den fachlichen Voraussetzungen mangelt (30 Prozent).

54 Prozent bejahen die Auffassung, daß "wir in Österreich mehr selbständige Unternehmer brauchen"; nur 10 Prozent glauben, daß es ohnedies genügend Unternehmer gibt. Allerdings fürchten 63 Prozent der Befragten, daß es heute Selbständige schwerer haben als noch vor einigen Jahren. Vor zehn Jahren vertraten nur 54 Prozent diese Position.

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