ARBÖ: ’’Wozu anschnallen, ich habe ja einen Airbag!’’

Wien (ARBÖ) - Viele Autolenker sind der Meinung, daß sie sich nicht anschnallen brauchen, da ihr Auto ohnehin über einen Airbag verfügt. Der ARBÖ warnt vor dieser lebensgefährlichen Annahme, denn der Airbag funktioniert nur in Kombination mit dem Gurt als Lebensretter.

Laut Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sind die Gurtanlegequoten seit 1993 kontinulierlich gestiegen:

Jahr Angegurtete auf Vordersitzen

(in Prozent)
Ortsgebiet Freiland Autobahnen
1993 56,7 71,5 75,3
1994 65,2 77,9 77,9
1995 66,8 78,1 78,5
1996 68,4 75,3 74,8
1997 70,5 75,3 80,5

ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar appelliert an alle Gurtmuffel: "Der Gurt ist Lebensretter Nummer eins. In Kombination mit dem Airbag wird das Risiko von schweren Verletzungen nochmals deutlich vermindert."

Der ARBÖ warnt in diesem Zusammenhang davor, einen Reboard-Kindersitz auf dem Beifahrersitz zu plazieren, wenn das Auto mit einem Beifahrerairbag ausgestattet ist. Es sollte stets darauf geachtet werden, daß Kinder im Fond des Fahrzeuges, geschützt durch eine geeignete Rückhalteeinrichtung, transportiert werden. Fahrzeuge mit Beifahrerairbag sollten im Wageninneren übrigens durch entsprechende Warnhinweise (Warnkleber) kenntlich gemacht werden.

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