Kunsthalle Krems: Die Kunst der Zeit

Vier große Ausstellungsprojekte 1999

St.Pölten (NLK) - 1999 widmet die Kunsthalle Krems ihr gesamtes Ausstellungsprogramm und teilweise auch das Musik- und Eventprogramm erstmals einem Generalthema, dem Phänomen Zeit. Unter dem Jahrestitel "Die Kunst der Zeit" wird es im nächsten Jahr vier große Ausstellungsprojekte, mehrere kleinere Präsentationen sowie eine Reihe von Musik-, Klang- und Eventveranstaltungen geben, wovon einige der Arbeiten exklusiv von den Künstlern entwickelt werden.

Die Kunsthalle Krems möchte damit nicht nur einen Beitrag zur Jahrtausendwende leisten, sondern das Phänomen von Geschwindigkeit und Dynamisierung als grundlegendes Problem europäischer und globaler Zivilisationsentwicklung beleuchten. Anliegen der Kunsthalle Krems ist somit nicht nur, die Bedeutung der Zeit künstlerisch zu vermitteln, sondern sie auch als grundlegendes gesellschaftliches Phänomen zu verstehen. Die "Kunst der Zeit"-Projekte werden eine kritische Reflexion des Verhältnisses von Gesellschaft und Zeit beinhalten und gleichzeitig auch Darstellungsformen und Anschauungsweisen der Gesellschaft bieten.

Als Ouvertüre findet Ende Februar 1999 ein dreitägiges Symposium mit internationalen Experten statt, von Februar bis März läuft "Die Zeit der Fotografie" im Hauptgebäude der Kunsthalle Krems. Dort ist auch von Juni bis Ende September "Zeitlos/Zur Kunstgeschichte der Zeit" und von Oktober bis Dezember "Time - Based - Art/Neue Zeitpraktiken der Medienkunst" zu sehen. Der vierte Teil des Ausstellungsprogrammes nennt sich "Inseln der Zeit/Ethnokulturelle und künstlerische Aspekte von Temporalität" und ist von Mitte Juni bis Ende September in der Minoritenkirche Stein angesetzt.

Nähere Auskünfte bei der Kunsthalle Krems unter der Telefonnummer 02732/82669.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK