Gruber: Bessere Dotation des NÖ-Gesundheitswesens erspart sozialpolitische Experimente

Größtes Bundesland im Gesundheits- und Sozialfonds klar benachteiligt

St. Pölten, (SPI) - "Es ist nicht schwer, Niederösterreichs Gesundheitswesen vor sozialpolitischen Experimenten - wie dies Finanzlandesrat Mag. Sobotka offenbar mit seiner "Gewinn-Strategie" für die NÖ Spitäler plant - zu schützen. Niederösterreich ist bei der Verteilung der Mittel des Gesundheits- und Sozialfonds klar benachteiligt - offenbar schiefgegangene Verhandlungen bescheren dem größten Bundesland - mit annähernd der gleichen Einwohnerzahl wie Wien - nur gezählte 14,4 Prozent der Bundesfondsmittel, während Wien 31,3 Prozent der Gesamtfondsmittel erhält", stellt der St. Pöltner SP-Bezirksparteivorsitzende, Abg. a.D. Karl Gruber, heute fest.****

Diese extreme Diskrepanz gilt es bei den nächsten Verhandlungen - im Jahr 1999 od. 2000 - zu beseitigen. Mit mehr Mitteln und parallel dazu mit den von den Spitalserhaltern bereits durchgeführten Einsparungen sollte es gelingen, die hohe Qualität des NÖ Gesundheitswesen abzusichern. "Den Spitälern jedoch vorzuschreiben, Gewinne erzielen zu müssen, darf als "Lapsus" eines noch unerfahrenen Finanzreferenten bezeichnet werden. Amerikanische Verhältnisse im Gesundheitssystem und damit eine Ausrichtung der Versorgung nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Patienten darf nicht Platz greifen. Der Gefahr einer "stillen Einführung" der Klassenmedizin werden sich die Sozialdemokraten vehement entgegenstellen", so Gruber abschließend.
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