Keep on rolling - Freie Fahrt für Inlinskater

Dramatischer Anstieg von Inlineskate-Unfällen belegt die Bedeutung der rechtzeitigen Vorsorge

Wie (OTS) - Inlineskater jubeln: Aufgrund der Novelle zum §88 der Straßenverkehrsordnung ist Inlineskaten seit 22. Juli 1998 auch ausdrücklich in Fußgängerzonen, Wohnstraßen und auf Radwegen erlaubt. Doch was sich in der Theorie für viele Sportler so erfreulich anhört und nach großer Freiheit auf acht kleinen Rollen klingt, könnte in der Praxis leicht zu Komplikationen führen, denn die junge Trendsportart ist auf dem besten Weg, sich zu einem äußerst unfallträchtigen Freizeitvergnügen zu entwickeln.

1996 verletzten sich - laut Unfallstatistik des Instituts SICHER LEBEN - über 7000 der rund 600.000 aktiven Inlineskater so schwer, daß sie in Krankenhäusern stationär oder ambulant behandelt werden mußten. Im Vergleich dazu: 1995 hatte die junge Trendsportart bei 560.000 Aktiven 'nur' 4000 Verletzte zu beklagen. Während die Anzahl der Verletzungen zwischen 1995 und 1996 um insgesamt rund 75% zunahm, stieg die Zahl der aktiven Inlineskate-Fans im selben Zeitraum um nur etwa 7%. Der typische Inlinekate-Unfallkandidat ist statistischen Berechnungen zufolge männlich, 21 Jahre alt und in Tirol beheimatet. Tirol ist mit 1400 jährlichen Inlineskate-Unfällen absoluter Spitzenreiter in der nach Bundesländern gegliederten Häufigkeitstatistik. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Oberösterreich mit 1200 und Wien mit 1000 Unfällen. In der Steiermark und in Niederösterreich verunglückten 1996 je 900 Inlineskater. Je 500 Sportler auf acht Rollen verletzten sich in Kärnten, Vorarlberg und Salzburg. Schlußlicht der Unfallstatistik ist das Burgenland mit 200 verletzten Inlineskatern.

Der Großteil aller Unfälle - 74% - ereignete sich beim 'normalen' Geradeaus- und Kurvenfahren oder Bremsen - also abseits jeglicher waghalsiger Halfpipe-Akrobatik. Als Unfallursache dominierte der Sturz. 92% der Unfälle waren 1996 Einzelstürze. Zusammenstöße gab es nur wenige, was sich aufgrund der neuen Gesetzeslage, nach der Inlineskaten nun auch in Fußgängerzonen und auf Radwegen erlaubt ist, aber ändern könnte. Angesichts der Tatsache, daß Inlineskater mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 15 km/h unterwegs sind, zur Ausübung ihres Sportes einen rund 1,3 Meter breiten Weg benötigen und der Bremsweg bis zu vier Meter lang sein kann, werden potentielle Gefahren deutlich. Gegen diese sollten sich Inlineskater rechtzeitig absichern.

Die Inlineskater-Versicherung der BUNDESLÄNDER bietet mit inkludierter Haftpflicht-, Unfall-, Rechtsschutz- sowie Bruch- und Beschädigungs-Versicherung vierfachen Sicherheitsschutz für den Fall der Fälle:

1. Soforthaftpflicht-Versicherung

Die Soforthaftpflicht-Versicherung leistet bis zu 5.000.000 Schilling Schadenersatz, falls bei der Ausübung des Sportes durch eigenes Verschulden Sach- oder Personenschäden entstehen.

2. Unfall-Versicherung

Sollten nach einem Inlineskate-Unfall Dauerfolgen zurückbleiben, bezahlt die Unfall-Versicherung je nach Invaliditätsgrad bis zu 200.000 Schilling.

3. BV-ARAG-Rechtsschutz-Versicherung

Wenn nach einem Inlineskate-Unfall Schadenersatzansprüche gegenüber Dritten erhoben werden und Anwalts- und Gerichtskosten anfallen, übernimmt diese die Rechtsschutz-Versicherung bis zu einer Höhe von 425.000 Schilling pro Schadenfall, und sollte es aufgrund des Verdachts fahrlässiger Körperverletzung zu einem Strafprozeß kommen, so werden sämtliche Kosten in allen Instanzen übernommen.

4. Inlineskater-Bruch- und Beschädigungs-Versicherung

Falls die Inlineskates bei normalem Gebrauch beschädigt werden, werden im Rahmen der Bruch- und Beschädigungs-Versicherung die Reparaturkosten mit 30% des Kaufpreises, jedoch mit max. 2.000 Schilling ersetzt.

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