Ozon-Vorwarnstufe bleibt aufrecht

Zwei Meßstellen überschritten gestern Grenzwert

St.Pölten (NLK) - Die gestern ausgelöste Vorwarnstufe im Ozonüberwachungsgebiet 1, Nordostösterreich, bleibt auch heute bis auf weiteres aufrecht. Bekanntlich wurde gestern um ca. 15 Uhr an der Meßstelle Stixneusiedl und in weiterer Folge in der Wiener Lobau der Grenzwert für die Ozon-Vorwarnstufe überschritten. Die Meßstellen in Schwechat, in Gänserndorf und in Wolkersdorf blieben nur knapp unter 0,2 Milligramm pro Kubikmeter Luft. Aufgrund der derzeitigen Wettersituation ist auch heute mit einem Ansteigen der Ozonwerte zu rechnen.

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atemwegsbeschwerden führen. Gefährdete Personen wie Kinder mit überempfindlichen Bronchien oder Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens sowie Asthmakranke sollten ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien - insbesondere in den Mittagsstunden und am Nachmittag - vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, etwa ein Spaziergang, Baden oder ein Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Informationen über die aktuellen Ozonwerte erhält man unter der Telefonnummer 02742/1580. Allgemeine Informationen über Ozon und zum Verhalten bei Vorwarnung enthält auch ein Flugblatt der Abteilung RU4-Koordinierungsstelle für Umweltschutz beim Amt der NÖ Landesregierung, das allen niederösterreichischen Gemeinden sowie den Freibädern übermittelt wurde. Das Ozon-Informationsblatt ist kostenlos unter der Telefonnummer 02742/200-5273 erhältlich.

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