Sachsenring Automobil.: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Zwickau (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Die TRASCO Fahrzeuge Bremen GmbH, ein Unternehmen der Sachsenring Automobiltechnik AG, Zwickau, wird in der zweiten Jahreshälfte 1998 ein neues Werk im Industriegebiet Osterholz-Scharmbeck, Industriepark Heilshorn, im Landkreis Osterholz errichten.

In der 1. Baustufe werden ca. 12.000 m2 Produktions- und Verwaltungsflächen geschaffen. TRASCO wird an seinem neuen Standort leicht- und schwergepanzerte Fahrzeuge für den Weltmarkt produzieren und anfangs etwa 170 Mitarbeiter beschäftigen.

Neben der Fahrzeugproduktion wird auch die Weiterentwicklung der Panzerungstechnologie am Standort Osterholz-Scharmbeck angesiedelt. Für die neue Werkseinrichtung sind mehrere Standorte untersucht worden.

Mit der Entscheidung für Osterholz folgt die Geschäftsleitung auch dem mehrheitlichen Wunsch der Belegschaft, den Standort Osterholz-Scharmbeck zu bevorzugen.

Ergänzungsinformationen: TRASCO erwartet in den nächsten Jahren sowohl im Bereich ihrer bisherigen Geschäftstätigkeit, der schweren Panzerung (Beschußklasse "B6" und "B7") und Komfortausstattung von Protokoll-Limousinen, als auch im neu etablierten Bereich der "Leichtpanzerungen" (Beschußklasse "B4"; Zielgruppe Mittel-klasse-PkW) vor dem Hintergrund des weltweit steigenden Sicherheitsbedürf- nisses eine erhebliche Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit.

In den bisherigen Produktionshallen in Bremen, die jedoch zunächst auch weiterhin genutzt werden sollen, waren die Kapazitäten ausgeschöpft und aus diesem Grunde keine optimierte Fertigungssteuerung mehr möglich.

In der neuerrichteten Produktionsstätte in Osterholz wird auch die Serienfertigung der in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Entwicklungs- zentrum der TRASCO-Muttergesellschaft Sachsenring AG entwickelten und patentrechtlich abgesicherten "Gunnery Stop Technology" aufgenommen. Dieser Bereich stellt für TRASCO, die bislang ausschließlich im "High-End"-Bereich der Schwer- und Luxuspanzerung tätig war, ein neues Geschäftsfeld dar.

Der Vorteil der GST-Leichtpanzerung liegt aufgrund der zur Anwendung kommenden mehrlagigen Kunststoffpanzerplatten in einer erheblichen Gewichtsreduktion gegenüber dem Einsatz konventioneller Werkstoffe. Da infolge der Gewichts- einsparung keine Fahrwerksmodifikationen nötig sind, rechnet sich für die Automobilhersteller, die die GST-Panzerung als Bausätze direkt ans Montageband erhalten werden, die Anwendung dieser Technologie auch für Mittelklassewagen. Die GST-Technologie kommt gerade dem Trend nach dem "unauffälligen Schutz- fahrzeug" entgegen, die insbesondere in den weltweiten Krisenherden auf steigende Nachfrage (sowohl bei Privat- als auch bei Firmenfahrzeuge) trifft.

Die Regionen, Süd- und Mittelamerika, Vorderer Orient sowie die ehemaligen GUS-Staaten stellen Vertriebsschwerpunkte für TRASCO dar. Ab August wird TRASCO auch in Moskau mit eigenen Verkaufs- und Ausstellungsräumen präsent sein.

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