Kautz: Landesrat Sobotka im Gesundheitsbereich wirklich nicht sattelfest

Bedarf an Pflegepersonal in NÖ nachwievor gegeben

St. Pölten, (SPI) - "Es ist nun bereits zum zweiten Mal
innerhalb weniger Tage, daß Finanzlandesrat Sobotka Aussagen von sich gibt, die nur eines beweisen - Sobotka ist in Fragen der Gesundheitspolitik bei weitem überfordert. Seine Aussagen in der heutigen Ausgabe des "Kurier" betreffend des Bedarfes an Pflegepersonal entbehren jeder Grundlage - denn in
Niederösterreich besteht nachwievor genügend Bedarf an diplomiertem Pflegepersonal", stellt der Neunkirchner Bürgermeister, SP-Landtagsabgeordnete Herbert Kauz, fest.****

Als Beispiel darf das Krankenhaus Neunkirchen angeführt werden,
wo in den vergangenen Jahren 50 bis 100 Prozent des
ausgebildeten Pflegepersonals selbst übernommen worden ist. Mit
der Neuordnung der Krankenpflegeschulen wurde ein innovativer
und weitblickender Schritt gesetzt, der jetzt nicht durch leichtfertige Aussagen und Panikmache seitens Sobotka’ s gefährdet werden soll. "Für eine Verunsicherung der Jugend, die den Pflegeberuf ergreifen möchte, besteht wirklich kein Grund",
so Kautz.

Wenn der Finanzlandesrat schon von der Notwendigkeit spricht,
der Jugend Perspektiven zu bieten, dann sollte er sich einmal
der Situation der Kindergärtnerinnen widmen. Mehr als 300 Ausgebildete aus dem Vorjahr und etwa 400 Absolventinnen dieses Jahres warten auf eine Anstellung durch das Land - und nur ein Bruchteil wird eine Beschäftigung finden. "In diesem Bereich ist für den Neolandesrat ein weites Problemfeld angesiedelt, dem er sich widmen könnte. Doch es scheint, daß er sich viel lieber
jenen Bereichen widmet, wo durch die Arbeit sozialdemokratischer Landespolitiker die Aufgaben bereits zur Zufriedenheit aller
gelöst wurden", so Kautz abschließend.
(Schluß) fa

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