Möbel Walther AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Frankfurt/Gründau (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Der Auftragseingang der Möbel Walther AG, Gründau-Lieblos, deren Stamm- und Vorzugsaktien Ende Juni 1998 vom Geregelten Markt in den amtlichen Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse überführt wurden, nahm für das erste Halbjahr 1998 um 6,2 Prozent auf 729 Millionen DM zu gegenüber 686 Millionen DM in den ersten sechs Monaten 1997. Flächenbereinigt stieg im Berichtshalbjahr der Auftragseingang um 0,9 Prozent. 43 (erstes Halbjahr 1997: 38) Prozent des Auftragseinganges entfielen auf die alten Bundesländer, 56 (61) Prozent auf die neuen Bundesländer. Ein Prozent des Auftragseinganges wurde unverändert im Ausland erzielt. Die fakturierten Konzernumsätze weisen im Berichtszeitraum einen Anstieg um 2,7 Prozent auf 623 Millionen DM aus, verglichen mit 607 Millionen DM im ersten Halbjahr 1997.

Umsatzentwicklung Vor allem infolge von zwei Faktoren blieb im Berichtshalbjahr der Anstieg der fakturierten Konzernumsätze deutlich hinter der Entwicklung des Auftragseinganges zurück: So wies Möbel Walther zum Jahresbeginn 1998 einerseits einen vergleichsweise niedrigen Auftragsbestand auf, und andererseits lag der aktuelle Auftragsbestand von 159 Millionen DM Ende Juni 1998 deutlich über den Planzahlen. Gestützt auf diesen Auftragsbestand geht die Gesellschaft davon aus, den Rückstand bei den fakturierten Umsätzen in den nächsten Monaten aufzuholen. Für das erste Halbjahr 1998 ergibt sich für die um Flächenerweiterungen bereinigten Umsätze ein Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 1997.

Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern ging im Berichtshalbjahr um 14 Prozent auf 41,3 Millionen DM nach 48,0 Millionen DM im gleichen Zeitraum des Vorjahres zurück. Unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Rückstandes der fakturierten Konzernumsätze gegenüber der Entwicklung des Auftragseinganges liegt das im Berichtshalbjahr erzielte Ergebnis vor Steuern im Rahmen der Erwartungen. Das neu eröffnete Einrichtungszentrum in Schwetzingen verzeichnete einen Anlaufverlust in Höhe von 5 Millionen DM.

Ausblick Die zur Kostensenkung eingeleiteten Maßnahmen greifen in zunehmendem Maß. In den nächsten Monaten wird die Gesellschaft die gegenüber dem Plan bestehenden Rückstände bei den fakturierten Umsätzen sowie beim Ergebnis aufholen. Unter der Voraussetzung, daá die Nachfrageschwäche des zweiten Quartals 1998 nicht weiter andauert, geht Möbel Walther nach wie vor davon aus, für das gesamte Jahr 1998 ein deutlich höheres Ergebnis als im Vorjahr zu erzielen.

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