Mikl-Leitner: 76% schenken FP-Aussagen keinen Glauben

FP-Skandal schadet dem Ansehen Niederösterreichs

Niederösterreich, 22.7.1998(NÖI) "Der FPÖ-Skandal hat dem
Land offensichtlich Schaden zugefügt. In der Bevölkerung
herrscht großes Mißtrauen", stellte heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner unter
Berufung auf eine Market-Umfrage fest, bei der 500 Leute in Niederösterreich befragt wurden. "So haben 76 Prozent die
Frage, ob den FPÖ-Aussagen Glauben geschenkt werde, nichts von
den Geschäften Rosenstingls und Gratzers gewußt zu haben, mit einem klaren Nein beantwortet", erklärt Mikl-Leitner.****

Das Umfrage-Ergebnis zeige, daß die Bevölkerung der jetzigen FP-Spitze ihre Unschulds-Beteuerungen nicht abnimmt. "Deshalb verlangen wir die längst überfällige lückenlose Klärung samt Konsequenzen sowie eine ehrliche und transparente
Wiedergutmachung des finanziellen Schadens", so Mikl-Leitner.

Der Schaden, der dem Ansehen des Landes zugefügt wurde, sei ohnehin nur schwer gut zu machen. Denn 47 Prozent der Befragten sehen das Ansehen Niederösterreichs durch den FPÖ-Skandal beschädigt. "Der Handlungsbedarf der Freiheitlichen, den
Schaden zu begrenzen, wird immer größer. Das haben viele
erkannt. Lediglich Schimanek und Co glauben mit verbalen Rundumschlägen von ihrem Skandal ablenken zu können", so Mikl-Leitner.

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