Bauernmuseum in Groß Schweinbarth vor Eröffnung

Schau dokumentiert Geschichte der NÖ Landwirtschaft von 1848 bis heute

Niederösterreich, 21.7.98 (NÖI) Anläßlich "150 Jahre Bauernbefreiung" eröffnet NÖ Bauernbundobmann Landesrat Franz Blochberger am kommenden Sonntag, 26. Juli 1998, in Groß Schweinbarth (Bezirk Gänserndorf) ein Bauernmuseum. Die vom Niederösterreichischen Bauernbund initiierte und vom Land Niederösterreich unterstützte Daueraustellung, die den Titel "Bauernleben im Wandel - Die Landwirtschaft zwischen Grundherrschaft, Staat und Markt. 1848 bis heute" trägt, dokumentiert 150 Jahre politische und wirtschaftliche Geschichte
der niederösterreichischen Bauern.****

Eckpunkte der Schau sind u.a. die Bauernbefreiuung 1848, die Anfänge des Genossenschaftswesens in Niederösterreich, die Gründung des Niederösterreichischen Bauernbundes 1906, die Kammerorganisation und die Agrarpolitik in der 1. Republik, "Anschluß", Krieg und Wiederaufbau, die Vollversorgung mit Lebensmitteln und schließlich die neuen Wege in der
Landwirtschaft, wie etwa die Produktion von Alternativen. Überdies behandelt die Ausstellung neueste Trends wie Biolandbau oder Gentechnik in der Landwirtschaft.

Die wissenschaftliche Leitung der Schau hat Univ.Prof. Dr.
Ernst Bruckmüller, Institut füt Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien, inne.

Die Ausstellung "Bauernleben im Wandel - Die Landwirtschaft zwischen Grundherrschaft, Staat und Markt. 1848 bis heute" ist im "Hofkeller" von Groß Schweinbarth, in unmittelbarer Nachbarschaft zum NÖ Museum für Volkskultur, untergebracht und kann ab 28. Juli 1998 täglich außer Montag von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
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