ÖVP-Karl: Volkshochschulwesen dezentralisieren

Wien (ÖVP-Klub) Im Zusammenhang mit der Gründung einer eigenen Volkshochschule Wieden durch die VP-Bezirksvorsteherin Emmerling sprach sich ÖVP-Gemeinderat Franz Karl für eine
Dezentralisierung des Volkshochschulwesens in Wien aus. ***

Karl, selbst Vorstandsmitglied der Volkshochschulen Margareten
und Meidling, verteidigte die Stöbergasse, deren Leistungen sich wirklich sehen lassen können und meinte, das Problem liege beim zentralistischen und extrem SPÖ-dominierten Verein Wiener Volksbildungswerk. Dieser Verein werde von der Stadt Wien
jährlich mit über 250 Millionen Schilling subventioniert, die er nach Lust und Laune über die Zweigvereine verteile. Dabei
schneide die äußerst aktive und innovative Stöbergasse des öfteren durchaus nicht so besonders ab. So sei die Möglichkeit
des Ankaufes des Eisenhofes in Margareten, der alle Raumprobleme
der Stöbergasse mit einem Schlag gelöst hätte - und das noch kostengünstig - verschlafen worden.

Karl, der zu den Hauptverhandlern der Bezirksautonomie gehört, möchte die Volksbildung den Bezirksvorstehungen und Bezirksvertretungen zugeordnet wissen. "Ich bin überzeugt, daß eine solche Vorgangsweise zu einer effizienteren Verwendung der Mittel führen würde. Das hat sich
etwa bei der Renovierung der Pflichtschulen deutlich gezeigt.
Bei einem nächsten Dezentralisierungsschritt sollte man diese Lösung ernsthaft in Erwägung ziehen", sagte Karl und
kritisierte, daß in der Frage der Behandlung von
Bezirksanträgen, einer Verbesserung der Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen und der rechtlichen Stellung der Bezirke
ganz
allgemein ein Stillstand eingetreten ist.***

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